Frauen fahren auf Autobahnen vorsichtiger

Gotha: Autobahn | Im Durchschnitt krachte es im Jahr 2011 auf den Autobahnen BAB 4 un BAB 71 fast dreimal täglich:


108 km Autobahnen liegen im Verantwortungsbereich der Verkehrspolizei-inspektion Gotha (VPi). Dabei entfallen auf die BAB 4 von der Anschlussstelle Erfurt-Ost bis zur Landesgrenze zu Hessen 74 km. Auf der BAB 71 ist die VPi Gotha für 34 Km zuständig, vom Kreuz Erfurt bis Abfahrt Geraberg.


987 mal krachte es im vergangenen Jahr auf den Autobahnen im Verantwortungsbereich. Das sind fast 28,5 Prozent weniger Unfälle als 2010. Da waren es noch 1379.


85 Prozent aller Unfälle wurden durch Männer verursacht. Gerade einmal auf 15 Prozent, nämlich 132, brachten es die Frauen. Damit sind sie die eindeutig vorsichtigeren Autobahn-Fahrer.


4 Menschen verloren im zurückliegenden Jahr ihr Leben. 2010 waren es drei. Dafür ging die Schwere der Unfälle zurück. Waren es 2010 noch 75 Schwerverletzte, so sank die Zahl 2011 mit 36 auf unter die Hälfte. Nahezu konstant blieb die Zahl der Leichtverletzten mit 154 im Jahr 2010 und 135 ein Jahr später. Interessant ist, dass alle Getöteten Einheimische waren, deren Fahrverhalten in Routine überging.


104 Unfälle passierten im Monat Mai. Damit ist der Wonnemonat Spitze, während der März mit 61 Unfällen die wenigsten zählte. Im Juni (101) und Juli (102) krachte es ebenfalls sehr oft, während der Februar mit 62 Crashs ebenfalls vergleichsweise ruhig verlief.


177 Mal knallte es auf den Autobahnen an einem Montag. Damit hat dieser Wochentag den Freitag (2010 mit 263 Unfällen) in der Unfallhäufigkeit abgelöst. Der „sicherste“ Tag war im Jahr 2011 der Samstag mit „nur“ 112 Unfällen.


284 Unfälle ereigneten sich auf den Autobahnen im Jahr 2011 durch zu schnelles Fahren. Deutlich weniger als 2010. Da waren es noch 550. Als Ursache sieht die VPi die deutlich gestiegenen Spritpreise und dadurch ein vorrausschauenderes Fahren.


137 Mal machten sich Unfallverursacher im zurückliegenden Jahr aus dem Staub. Die Beamten der VPi Gotha konnten 44 Fälle aufklären – stolze 32,1 Prozent. 2010 wurden 40 von 189 Unfallfluchten, also 21.2 Prozent aufgeklärt.


1632 Fahrzeuge waren an den 987 Unfällen 2011 beteiligt. Davon 347 LKW. Interessant ist, dass bei fast 77 Prozent aller in Unfälle verwickelte LKW´s die Brummis auch die Verursacher waren.
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2 Kommentare
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Steffen Weiß aus Gera | 25.04.2012 | 17:12  
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Antje Hellmann aus Jena | 26.04.2012 | 00:57  
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