Gast beim mA

Ich stelle mir einfach mal vor, bei „Familie mA“ zu Gast zu sein.
Im Laufe eines gemütlichen Kaffeestündchens wird mir eine Schachtel in die Hand gegeben, in der ich beim Öffnen zwei große Stapel von Fotos sehe. Beim Durchsehen sind es Urlaubsbilder, Tierfotografien und Fotos vom eigenen und den beiden angrenzenden Gärten sowie Thüringer Sehenswürdigkeiten.

Gerade bei den Urlaubsfotos blättere ich mit der Zeit einfach durch, weil mir der Bezug fehlt und auf den Rückseiten kaum erläuternde Hinweise zu finden sind. Gleiches mit den dazwischen liegenden Tieraufnahmen.
Als ich auf einige besondere Aufnahmen hingewiesen werde, entschuldige ich mich, weil ich sie in der Fülle der anderen Aufnahmen wohl übersehen oder nicht richtig beachtet hatte. Es sind echt tolle Aufnahmen! Eindrucksvolle Sichten, die hoch interessant und mir teilweise neu sind.

Schließlich kommen wir ins Gespräch über „Mallorca“, wo ich vor einigen Jahren um einen Jahreswechsel herum mal gewesen war.
„Familie mA“ reicht mir ein Fotoalbum, in dem sie ihre letzten beiden Urlaube auf „Mallorca“ dargestellt haben. Einmal Frühjahr und das zweite Mal im Sommer und jeweils mit anderen Freunden und von verschiedenen Teilen der Insel. Schnell war es mir, als würde ich anhand der Fotos und Texte die beiden Urlaube regelrecht miterleben. Wenig erkannte ich allerdings selbst wieder – war ja damals auch Winter.

Als ich mich verabschiedete und den Heimweg antrat, ging es mir so durch den Kopf, dass das Album einen großen Eindruck auf mich machte, zumal da Ausflugsziele beschrieben waren, bei denen ich mich ertappte, selbst gerne dorthin zu fahren, das alles zu sehen und so schön auch zu erleben. Es hatte die Gastgeberfamilie gefreut, als ich anerkannte, dass dieses Album mir auch zeigte, wie viel Zeit investiert wurde, es so ausdrucksvoll und von bleibendem Wert zu gestalten.
Schade fand ich es, dass die wahrlich tollsten Schnappschüsse in der Masse der anderen Fotos der Schachtel regelrecht untergegangen waren. Sicher befanden sich darunter noch mehr davon.

Gerne werde ich „Familie mA“ wieder besuchen – schon weil ich in dem einen Regal noch weitere Alben entdeckte, deren Titel auf vielversprechende Inhalte hinwiesen.
Schon erwischte ich mich in der Überlegung, eine Flasche Eierlikör als kleines Dankeschön mitzubringen neben einem Strauß wie dieses Mal.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 06.03.2013 | 03:11  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 06.03.2013 | 08:48  
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