Gedanken zu Problemen der Frauen

Von Bikinifigur, Fitniss-Bauch, Schwimmbad-Disco ..............


Freibadsaison, Schwimmbad-Disco's und endlich ist auch der Sommer nach Thüringen gekommen.

HURRA!

Da wird es Zeit endlich auch mal in das Freibad zu gehen. Ähm.... Moment. Was ist mit meinem Bikini vom letzten Jahr? Endeutig zu klein! Nein, sagen wir eher das Design und der Schnitt sind out. Kurz und knapp - ein Neuer muss her.

Im Geschäft angekommen, steht gleich eine Verkäuferin beratend zur Seite. Hier ein Bikini, noch ein Bikini und dieser ist voll in..... halt ...halt .....so schnell geht die Anprobe nicht! Die Verkäuferin spricht von "Hüftgold", aha. Kann man gut kaschieren mit Pareo/Wickeltuch und schon sind die kleinen Pölsterchen versteckt. Will ich das wirklich? Eher "Nein". Also gut, weiter geht's in der Anprobe. Triangle-, Bandeau-Bikini. Körbchengröße B. Oder doch vielleicht D? Die Verkäuferin empfiehlt eine schlichte Hose für breite Hüften. Wie jetzt? Meint sie etwa mich? Ich? Breite Hüften? Klar, nicht jeder Bikini ist für jede Figur geeignet. Das stimmt schon. Doch welche Passform ist für mich optimal? Schließlich kann nicht jede Frau eine Model-Figur mit Traummaßen haben. OK. Probieren wir noch den Bikini mit der Einheitsgröße. Auch nichts. Der kommt mir vor, wie der Bikini 3 Saison vorher. Da schwamm das Oberteil fast alleine gelöst im Wasser und sorgte auf der Liegewiese noch für ungewollte Enthüllungen.

"Für welchen haben Sie sich jetzt entschieden?", fragt die Verkäuferin in strengem Ton. Mit einem Blick sehe ich die Schlange von Frauen, die augenrollend auf freie Umkleidekabinen warten. Ich ziehe mich an, nehme alle Teile, drücke sie der Verkäuferin in die Hand mit einem knappen Satz: "Für gar keinen, und danke für die Mühe, die ich Ihnen machte".

Zu Hause angekommen blättere ich im Katalog der Versandhäuser, surfe in Ruhe in Online-Shops. Da die Größen sich im Laufe der Zeit etwas änderten, bestelle ich ganz gelassen Oberteil und Unterteil getrennt und eine Nummer größer. Tage später probiere ich zu Hause ganz entspannt. Wie war das mit dem Spiegeltrick? Oberer Bereich des Spiegels nach vorne kippen, wenn möglich einen unteren Spiegel nach hinten kippen. JAWOHL, das streckt. Und schon ist nichts mehr zu sehen von hässlichen Äderchen an den Beinen, Cellulite und Co. Weiter geht das Schummeln (übrigens erlaubt!). Noch ein Sonnenbad vor dem Gang ins Freibad, ein klein wenig Selbstbräuner und ein bischen Bauchmuskeltraining für das Selbstbewusstsein. Nun ab zur nächsten Schwimmbad-Disco in Friedrichroda.
Ah..... Frau Nachbarin ist ja auch da. Na, hat die aber über den Winter zugenommmen. Auch bei den anderen Damen ist von einem perfekten Sommerbody nichts zu sehen - da können wir doch alle mithalten. Eins wird schnell klar: Die Blässe lag am Neonlicht der Umkleide, der Spiegel des Geschäftes ließ uns dicker aussehen und die Verkäuferin - naja, bei dem Andrang der vielen Kundschaft überfordert. Jetzt stimmt auch wieder die Selbstwahrnehmung.

Viel Spaß im Freibad bei diesen sommerlichen Temperaturen.
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9 Kommentare
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Peter Köllner aus Gotha | 30.06.2015 | 14:10  
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Martina Giese-Rothe aus Gotha | 30.06.2015 | 15:11  
1.536
Constanze Fuchs aus Gotha | 30.06.2015 | 17:45  
1.203
Martina Giese-Rothe aus Gotha | 30.06.2015 | 17:53  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 30.06.2015 | 20:27  
1.203
Martina Giese-Rothe aus Gotha | 30.06.2015 | 21:27  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 30.06.2015 | 22:09  
13.453
Uwe Zerbst aus Gotha | 01.07.2015 | 10:29  
1.203
Martina Giese-Rothe aus Gotha | 01.07.2015 | 13:56  
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