„Kap Arkona“ - im Hotel am Leuchtturm wollten wir übernachten

Immer, wenn die Insel Rügen benannt wird oder wir davon lesen, Fotos oder wie heute im TV einen Überflug sehen, denken wir an „Kap Arkona“.
Vor nunmehr vielen Jahren hatten wir den ersten Urlaubsteil auf dem Darß verbracht und waren auf dem Weg zum nördlichsten Zipfel der Insel Rügen, um dort noch ein paar Tage zu bleiben. Wie immer fuhren wir planlos aber mit klarem Ziel. Eine Urlaubsform, die uns viele Jahre eigen war - aber in sich wahrlich nicht billig.

Den letzten Ort „Putgarten“ hatten wir errecicht. Schilder forderten dazu auf, das Auto stehen zu lassen und zu Fuß oder per Bus weiter zu kommen, wenn man den Leuchtturm erreichen wollte. Wir wollten – aber fuhren dennoch einfach langsam weiter. Durch den Ort waren wir schon, sahen uns dem Leuchtturm immer näher kommen, als uns ein entgegenkommendes Auto die Weiterfahrt versperrte. Lächelnd fragte der Fahrer, was und wohin wir wollten. Ehrlich aber eben in völliger Unkenntis der Örtlichkeiten sagte ich im Brustton der Überzeugung, dass wir im Hotel am Leuchtturm Übernachtung suchen wollten. Da grinste er und meinte schlicht und ergreifend aber bestimmend, dass er der Bürgermeister sei und wir ihm folgen sollten – und übrigens gibt es dort kein Hotel!

Mit leicht flauem Magen folgten wir, führte er uns auf einen Ferienhof, lud uns ein, ihm ins Haus zu folgen – und wir erwarteten nichts Gutes.
Seiner Sekretärin sagte er, dass wir für ein paar Tage Übernactung suchen würden und sie mal sehen solle, ob in seinem Ferienobjekt dafür Möglichkeit wäre. Mit diesen Worten wr er auch schon wieder weg. Ein Stein fiel uns vom Herzen!
Die Sekretärin sagte leise, dass es erst ab kommendem Tag eine Möglichkeit gäbe.

Sie würde uns deshalb das Hotel „Zum Kap Arkona“ ein paar Schritte weiter in Putgarten empfehlen, wo wir dann auch Aufnahme fanden.
Eine Gastlichkeit, die mehr als empfehlenswert ist und schon damals war. Dies kann bestägen, dass es uns so gut gefiel und wir herzlichst aufgenommen wurden, so dass wir im folgenden Jahr die Ostereinladung annahmen und noch einige Jahre in Briefwechsel standen.

Wanderungen, einfach frische Seeluft und Natur genießen, zu den „Störtebeker-Festspielen“ fahren, die rauhen Schönheiten der Insel aufnehmen und erkunden – ganz ruhig im stürmischen Rügenwind herrliche Tage verleben, das war in dem Sommer wie auch Ostern des darauffolgenden Jahres einfach wunderbar und voll erholsam.

Jetzt, wo ich das niederschreibe, kommen diese schönen Erinnerungen und paaren sich mit einer kleinen Sehnsucht danach, dort erneut einige Tage „Glücklichsein“ einzuatmen.
Fahren Sie auch einfach hin und machen Sie sich selbst ein Bild von der Landschaft um "Kap Arkona"!
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Werde wohl am besten der Familie Schweigert des „Zum Kap Arkona“ gleich eine eMail schreiben mit dem erneut dankendem Gruß, einem Link auf diesen Beitrag und damit verbundenen Hinweis auf „mein erlebenswertes Thüringen“, eingefangen im „meinAnzeiger.de“.
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