Leise zieht durch mein Gemüt . . .

Stimmt ja. Kann hier schon alle am "einladend / guten Gesicht" unseres mA Mitwirkenden grüßen und ihnen (wie dem mA selbst) ein gesundes Ostern 2012 wünschen.
Es wird Ostern! Als Kind verbanden sich damit die Osterfeuer auf den Jenaer Bergen und die Prozession auf dem Friedensberg, in dessen Nähe wir wohnten.
Damals lernte ich heidnische und christliche Bräuche kennen und achten. Glauben die Einen an die „Auferstehung des Herrn“ nach seiner Kreuzigung, so mögen sie das gerne tun. Wichtig ist mir immer schon das praktische Gemeinsame im Alltag, sich einsetzen für eine gute Sache und ein Füreinander.

Und Ostern ist eine willkommene Gelegenheit, den Frühling mit dem Aufbruch der Natur rings um uns herum zu feiern in der Vielfältigkeit österlicher Bräuche.
Der Eisenacher „Sommergewinn“ war lange Jahre für mich der Beginn dieser wunderbaren Zeit. Als die Kinder noch klein und wir eine Familie waren, bliesen wir Eier aus und bemalten sie so, wie meine (damalige) Frau und ich es selbst als Kinder taten. Wir machten Eierlikör, holten grünende Zweige ins Haus und schmückten sie.

Auch und gern singe ich besonders in dieser Zeit Lieder. Sie fangen den Frühling und die Osterstimmung ein, machen das Herz frei und bringen nicht selten Weiteres in Gang.
Viele Jahre fuhren Heide und ich zu Ostern weg, legten am Gründonnerstag die Himmelsrichtung fest, fuhren Karfreitag eine etwaige Kilometerzahl und suchten dort Übernachtungen bis zum Ostermontag. Freilich war das nicht billiger als bei einer soliden Vorplanung. Doch es gefiel uns und brachte uns Deutschland viel näher.

Jetzt ist es stiller geworden um Ostern. Einige liebenswerte und geachtete Menschen leben nicht mehr, anderen sieht man doch ihr Alter an und kann ihnen wahrlich vor allem Gesundheit wünschen. Selbst kommt man auch in die Jahre.
Wieder werden wir einige Osterfeste, Ausstellungen und die Natur besuchen und in Familie traditionell ein Osteressen genießen.

Für diejenigen, welche für andere etwas vorbereiten und da sind, werden es sicher anstrengende wenn auch schöne Tage. Diejenigen, welche die Angebote wahrnehmen, werden es erlebnisreiche Tage werden können. Wer selbst nicht mehr fort kommt aber mit Besuch oder Grüßen bedacht wird, kann froh sein und sich dessen glücklich schätzen. Wer um seine Gesundheit kämpft wird am besten wissen, dass Gesundheit immer und überall die Voraussetzung ist, von der Zeit und dem Erlebten wirklich etwas zu haben.
Da wundert es sicher nicht, wenn ich auf die Grüße „Frohe Ostern!“ am liebsten mit „Danke, gesunde Ostern!“ erwidere.

Ob und wem ich Grüße schriftlich sende, kann ich noch nicht sagen. Durch den mA sind es einige mehr geworden, an die ich in diesem Zusammenhang denke. Schlimm beim Schreiben ist wie immer, wen man nicht bedacht hat! Also keinem schreiben? Zumindest denken an die BR und Mitarbeiter des AA und mA – ja freilich!
Bin allerdings meinerseits gespannt, ob / wer / wie an mich denken wird.

Und ich werde mir Zeit nehmen, den Frühling und Aufbruch der Natur leise durch‘s Gemüt ziehen zu lassen.
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1 Kommentar
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 04.04.2012 | 21:29  
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