Mein Blick auf den „Valentinstag“

Ente + Schokolade Hühnerfrikassee => Valentinstagsaufmerksamkeit
Die überwiegenden Jahre meines Lebens habe ich vom „Valentinstag“ keinerlei Notiz genommen, kannte ihn viele Jahre gar nicht. Als er in mein Blickfeld trat, waren es Bekannte, welche diesen Tag lebten und mir erklärten, wie schön es sei, dem geliebten Partner zum „Valentinstag“ eine kleine besondere Freude zu machen und das Verliebt sein zu betonen.

So schaute ich mir die „Sache“ mal näher an. Die meisten der bekannten Pärchen nahmen diesen Tag zum Anlass, in Rosa oder in meinen Augen zumindest kitschig eine Kleinigkeit (auch mal Großigkeit) zu kaufen, um sie der Frau zu schenken im Überschwang von Küssen und Umarmungen. Hm, machte meist einen unnatürlichen Eindruck! Selten sah ich beschenkte Männer!
Die meiste Freude hatten offensichtlich die Händler an Valentinstag-Geschenken / -Gebinden.

Doch habe ich in den letzten Jahren selbst einen eigenen inneren Bezug zum „Valentinstag“ bekommen. Nehme ihn ganz für mich wahr.
Allein die sichtbaren Zeichen haben 2010 zum Schmunzeln Dritter geführt, waren wohl etwas gewöhnungsbedürftig:
Kurz vor dem „Valentinstag“ kaufte ich bei „Hussel“ auf Gothas Neumarkt ein Schokoladenentchen mit kleinen aufgedruckten Herzchen. Das Süße passte sicher zum Anlass, während das Entchen ein wenig als Zeichen meiner noch existierenden Distanz angesehen werden konnte.
Am „Blumen-Heyn“ vorüber (Blumen kann jeder – also muss ich nicht) stand ich vorm Fleischer „Urban“. Fleischer-Geschenk und „Valentinstag“? Was man schenkt, ist doch eigentlich egal, wenn es von Herzen kommt! Ich erinnerte mich daran, was Heide dort gerne kauft.
Schon war ich drin und verlangte Hühnerfrikassee (verpackt in wurstähnlichem Schlauch) mit der Bemerkung, dass es ein Valentinstaggeschenk werde. Die Verkäuferinnen schauten erst sich gegenseitig und dann mich mit offen spöttischem Blick an. Eine meinte, dass da wohl Blumen und Schokolade treffender wären.
Ich wies darauf hin, dass dies jeder leicht machen könne und ich ein schokoladisches Entchen schon habe und nun etwas dazu setzen wolle, womit ich garantiert Freude bereiten werde. Lachend wurde ich bedient und verabschiedet, wobei man doch eingesehen hatte, dass auch ein Hühnerfrikassee ein Geschenk sein kann – was es schließlich zum 14.02. auch echt wurde!

Weshalb schreibe ich diesen Gruß zum „Valentinstag“ in den mA?
Meine Freude auf diesen Tag einerseits und der Hinweis für Verliebte, ihn nicht zu vergessen und sich dafür auch ausgefallene Dinge einfallen zu lassen, sind meines Erachtens ausreichend Grund dafür, zu schreiben und schon heute einzutragen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige