Mich über mich selbst wundernd: "Lokalpatriot" im AA (29.01.12)

  Heute ganz groß auf der ersten Seite des AA! Naja, gewusst habe ich es ja, als ich mich zum Interview bereit erklärte. Aber wenn ich das nun so sehe, da wechseln die Gefühle und Gedanken: Freude – Erstaunen – Scham – ist doch zu „dick“ aufgetragen – Was werden die Bekannten sagen – hoffentlich sprechen mich in der Stadt nicht zu viele an - …

Ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, sich da zu sehen – und das auf der ersten Seite!
Was Sandra eschrieben hat, trifft auch so zu – bis auf 66000 Leser, was 66000x gelesen heißen sollen könnte.

Als mich die Redakteurin Sandra Rosenkranz aus Erfurt anrief und wir uns gleich im frühen Nachmittag in Gotha trafen, ich sie mit zum Restaurant „Berggarten“ nahm und wir dort nebenbei ein Käffchen tranken, da war es für mich wie ein zufälliges Treffen mit einer der BRinnen, war angenehm, machte Spaß – eben klasse.
Fragen an mich versuchte ich etwas auszuweichen. Wir sprachen über den mA und was darin gut ist oder anders gemacht werden könne.
Irgendwie gelang es mir, die Redakteurin „vollzutexten“, ihr Informationen zu geben ohne viel von mir direkt zu sagen. Hm, natürlich blöd, weil: Wozu macht man denn ein Interview!
Als wir dann in die Stadt fuhren um ein Foto zu schießen, war mir der Ernst der Lage erst richtig bewusst. Die Redakteurin schoss – und meinte dann, dass ich lockerer und lachender besser ins Bild käme. Und sie ließ nicht locker!

Als wir uns voneinander verabschiedet hatten, lief alles nochmal wie ein Film an mir vorüber. Der mir geschenkte „meinAnzeiger.de“-Pullover machte mir klar, das es tatsächlich gewesen war.
Und schon kam das schlechte Gewissen, weshalb ich nicht mehr Fakten zu mir gesag hatte. Also schrieb ich der Redakteurin eine ergänzende Nachricht: Hallo Sandra, . . .

Da schon spürte ich ein kleines „Problem“: Wir sprachen uns beim Treff mit „Sie“ an. Im mA ist aber „Du“ die Norm. Sandra bemerkte dies auch in ihrer späteren Antwort. Na, also im mA „Du“ und sonst freilich „Sie“, das ist somit auch geklärt!

Um nochmal auf den Artikel zu sprechen zu kommen: Ja, ich bin begeistert von meinem Gotha und möchte dies auch weitergeben an Gäste und Mitbewohner, um das Schöne sichtbar / fühlbar darzustellen und zum Mitmachen an weiterer Verschönerung aufzurufen.
Auch stehe ich voll hinter unserem Oberbürgermeister, Knut Kreuch, welcher mit Fakten immer deutlich ausdrückt, dass mit wachsendem Bekanntheitsgrad Gothas, seiner Schätze und Deutschlands einmaliger Anzahl an Erst- und Einmaligkeiten, meine Stadt hinter Weimar, Erfurt, Eisenach nicht mehr so oft versteckt wird.

Aber „Lokalpatriot“ – hm – bissel überkommt mich da die Scham, wenns auch gut klingt.
Wenn der Artikel etwas zur stärkeren Beachtung unseres mA beigetragen hat, dann überwiegt ein fröhliches Lachen.
Danke auch und vor allem an die über 1500 BR, ohne deren Mitmachen ja keiner auch nur auf die Idee gekommen wäre, solchen Artikel mit dem Pullover werbend für mA in den AA zu setzen.
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Originalartikel der Redakteurin Sandra Rosenkranz: ”Der Lokalpatriot”
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10 Kommentare
Gerd Zeuner aus Zeulenroda-Triebes | 29.01.2012 | 12:14  
3.050
Antje Hellmann aus Jena | 29.01.2012 | 12:29  
13.445
Uwe Zerbst aus Gotha | 29.01.2012 | 18:27  
13.445
Uwe Zerbst aus Gotha | 29.01.2012 | 18:46  
534
Astrid Lindner aus Jena | 29.01.2012 | 19:41  
13.445
Uwe Zerbst aus Gotha | 29.01.2012 | 20:29  
3.760
Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 29.01.2012 | 20:48  
13.445
Uwe Zerbst aus Gotha | 29.01.2012 | 21:11  
Sandra Rosenkranz aus Sömmerda | 30.01.2012 | 08:58  
13.445
Uwe Zerbst aus Gotha | 15.02.2012 | 23:05  
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