Nach Herzenslust skaten

Waltershausen: Stadt | Wenn von Quarter-Pipes, Skate-Rails und einer Trick-Box die Rede ist, dann schlägt des Skaters Herz höher. In den vergangenen Tagen ­wurden auch dank engagierter Jugendlicher in der Clara-Zetkin-Straße in Ibenhain neue Elemente errichtet.

Bereits vor Monaten beschloss der Waltershäuser Stadtrat, dass die alte Anlage erneuert wird.

Dem vorausgegangen waren eine Mathematikaufgabe. Dieter Stöhr, Stadtratsmitglied in Waltershausen und Mathelehrer an der Europaschule, lies die Schüler der neunten Klasse auf Grundlage der Pläne die geöffnete Parabel berechnen. Mit y = a · x² fängt alles an.

Drei Skater fanden die Anlage nicht hoch genug. Sie setzten sich daraufhin via Facebook mit Bürgermeister Michael Brychcy in Verbindung. Brychcy ist begeistert von dieser neuen Form der Kommunikation: „Man muss sich kurzfassen. Ich bin überrascht, wie viele Bürger auf diese Art Kontakt mit mir aufnehmen.“ Bereits einen Tag später traf man sich im Rathaus und suchte gemeinsam die optimalen Elemente aus.

Der 19-jährige Robert Dexling engagiert sich seit Jahren für die Belange der Skater, sammelte Unterschriften und suchte mit seinen Freunden nach Übungsplätzen. „Es ist klasse, dass unsere Ideen umgesetzt wurden. Die neue Anlage ist viel sicherer. Nun haben wir endlich schöne Elemente zum Üben.“ freut sich der Auszubildende zum Mechatroniker

Die neuen Betonteile sind dank ihres hohen Eigengewichtes und fehlender Schraubverbindungen vandalismussicher und nahezu wartungsfrei. Ab sofort ist das Areal zur Freude der Skater befahrbar.
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