Nicaraguas 2 Spiegeleierinsel Auf dem Weg von Managua zur Insel Ometepe

  Am nächsten Tag wurde uns erst einmal bewusst in welchem schönen Hotel wir genächtigt hatten. Eine großzügige weitläufige Hotelanlage mit Pool und Parkflächen war zu bestaunen. Eine große Papageienschauanlage befand sich am Eingangsbereich. Hier konnte man ganze Papageienfamilien bei ihren Tagewerk beobachten. Frühstück war bei den farbenfrohen Tieren angesagt und der Tisch war reich gedeckt mit Obststücken. Sie ließen sich nicht weiter stören bei ihrer Abfütterung und interessant war es wie geschickt sie Ihre Krallenfüsse einsetzten. Wahrlich diese Vögel brauchen kein Besteck zur Mahlzeit. Wir bekamen noch Besuch vom nicaraguanischen Tourismusbüro. Frau Sanchez informierte uns umfassend über Sehenswürdigkeiten in Nicaragua. Kurze Zeit später war auch schon die Mietautofirma zur Stelle und stellte uns einen geländegängigen Suzucki zur Verfügung. Die erste Tour führte uns in das Zentrum von Managua. Zahlreiche Kreisverkehre waren zu durchfahren und einige wenige Hochbauten wechselten mit einstöckigen Wohnhäusern. Wir besuchten die Kathedrale von Managua. Die eigenwillige Architektur erinnerte uns an einen Topfkuchen mit vielen Sahnehäubchen darauf. Dieser moderne Betonbau war Innen hell beleuchtet und mit vielen naturalistischen Wandmalereien geschmückt. An den Säulen befanden sich viele Heiligenfiguren. Die Kathedrale war um die Mittagszeit gut gefüllt und viele Gläubige pflegten ein inbrünstiges Gebet. Für uns Mitteleuropäer wirkt diese Gläubigkeit oft befremdlich und doch waren wir gerührt mit welcher hoffnungsvollen Haltung die Einheimischen ihren Glauben ausüben. In der Nähe von der Kathedrale befand sich der Busbahnhof der mittelamerikanischen Transnica - Buslinie. Wir lösten bereits die Fahrkarten für Costa Rica und reservierten die Plätze. Nach einer Woche werden wir hier wieder eintreffen und die Reise mit den Bus fortsetzen. Die Stadtrundfahrt beendeten wir nach einer Stunde und weiter ging es nach Ometepe der sagenhaften Vulcaninsel im größten Süßwassersee Mittelamerikas. Das Wetter ist so wunderbar mild und sonnig und regelmäßig legen wir Trinkpausen ein. Betrachtet man Ometepe von oben sieht es aus, als ob zwei Spiegeleier in der Pfanne liegen. Es vergingen von Managua ausgehend 4 Stunden bis wir zur Fährstation des Nicaragua Sees ankamen. Erhaben und schön lag sie vor uns die Insel Ometepe. Zwei riesengroße Kegel ragten in den azurblauen Himmel. Wolken wie Heiligenscheine umschmeichelten die beiden Vulkane. Angesichts der sehr betagten Fähren begann ich ein Lied aus meiner Kinderzeit zu summen: "Jetzt fahrn wir übern See, übern See... " Oh ja das war schon eine Abenteuerfahrt mit solchen Fähren einen See zu überqueren. Ob Touristen, Einheimische, Händler alle wollten mit. Eng gedrängt, den kleinsten Platz noch ausgenutzt ging es hinüber zur " Spiegeleierinsel". Am anderen Ufer angekommen herrscht hektische Betriebsamkeit. Jeder wollte so schnell seinen Ziel entgegen streben. Die Abendstunde war schon fortgeschritten und der lange Tag lag uns in den Knochen. Wir suchten uns ein ruhiges lauschiges Plätzchen an einer Waldlichtung mit Blick auf den Vulkan. Unser Mietauto war so geräumig, das wir problemlos zwei Schlafplätze herzurichten begannen. Der Schlaf ließ nicht lange auf sich warten und angeregt träumten wir von Abenteuern auf der Spiegeleierinsel Ometepe. Der Morgen begann und wir öffneten die Augen und sahen einen "König". Vor uns stand mit den Umhang von Sonnenstrahlen einer der Vulkane. Von diesem Eindruck motiviert starteten wir die Entdeckungsreise auf der Insel Ometepe. Eine urwüchsige mit herben Charme gep
rägte Insel lag vor den Rädern unseres Mietautos. Unsere morgendliche Körperpflege  erledigten wir mit einen Sprung in das kühle Wasser des Nicaragua Sees. Frühstück gab es bei einer Familie an.einer Hafenanlage. Dort erfuhren wir das deutsche Landsleute, den Menschen vor Ort mit dem Ometepe Projekt viel Hilfe leisteten. Es waren erlebnisreiche Tage mit Vulkanwanderungen und ausgiebigen Schwimmen im See auf der Insel Ometepe.
Fortsetzung nächste Woche
Artikel:
Von Ometepe zum Strandbad Nicaragua 3
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