Papstbesuch - eine Gelegenheit "aufzuschreien" ?!

Alles, was man gegen die Missstände in der und durch die katholische Kirche vorbringen kann, wird gerade dem Papst entgegen gehalten, weil er ja Deutschland besucht, somit ganz nah ist und man sich selbst in Person und Meinungen darstellen oder sogar in den Vordergrund stellen kann – in höchster Form innerhalb einer Gegendemonstration.

Dem Papst die kalte Schulter zu zeigen und „aufzuschreien“, dass ihm Hören und Sehen vergeht, macht mutig – auch wenn er selbst gar nix davon mitbekommen sollte.

Was aber, wenn er wieder weg ist – „unser Papst“?
Geht es dann genauso engagiert gegen Missstände in unserem Land, unserem Ort, bei uns selbst weiter?


Da erinnern mich die jetzt so Mutigen daran: „Da müsste man mal!“ (Betonung auf „man“)
Ist der Papst wieder weg, würde das heißen: „Da müssten wir mal!“ – Doch das wird man so nicht sehen wollen.
Da wird man wohl doch lieber beim „Da müsste man mal!“ bleiben und auf den Nachbarn, andere Parteien, andere Politiker – Hauptsache ANDERE zeigen.
(Und schließlich ist es auch nicht so einfach umzusetzen!)
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Heute habe ich im Vorbeigehen gehört: „Ich werde erst bei der Großen Woche die Haustür mit säubern, wenn das auch ALLE anderen machen!“
(Kann man abhaken, wird auf diese Art und Weise nicht eintreten.)
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Siehe auch: Fazit des Papstbesuchs
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