Perfekte Nasenarbeit

Bildunterzeile: Hundeexpertin Claudia Stieger aus Georgenthal hat ihre Hunde, den vierjährigen Welsh Springer Spaniel Erek (rechts) und die fünfjährige Jack Russel Mischlingsdame Hanna, für die Tiersuche selbst ausgebildet.
Georgenthal/Thüringer Wald: Wald | Erek und Hanna wissen worauf es ankommt, wenn Frauchen sie an die lange Leine nimmt. Denn dann suchen sie entlaufene Tiere:|||


GEORGENTHAL. „Nur wer selbst ein Tier hat weiß, wie schrecklich es ist, wenn der Liebling plötzlich ausreißt“, erzählt Claudia Stieger aus Georgenthal. Die gebürtige Herrenhöferin ist Ausbilderin und Trainerin für Hunde und Spezialistin in Sachen Tiersuche. Neben ihrer Hundeschule hat sie ihre Hunde Erek und Hanna so ausgebildet, das sie in der Lage sind verschwunden Artgenossen zu finden. „Über das Mantrailing, hier verfolgt ein Hund die Individualspur eines Menschen, kam ich zur Tiersuche. Bestärkt durch eine Freundin habe ich meine Hunde ausgebildet und trainiert. Schon mehrere ausgerissene Artgenossen haben Erek und Hanna jetzt schon gefunden. Wir waren in Potsdam, Dresden, Frankfurt, Mühlhausen oder Erfurt im Einsatz“, sagt Claudia Stieger. Schon seit langer Zeit werden Hunde zur Suche nach Tieren eingesetzt. Bereits die Jäger im Mittelalter benutzten Hunde zum Aufspüren und Nachstellen frischer Wildspuren. Auch heute noch nutzen Jäger Schweißhunde zur Nachsuche einem An- oder Abschuss. Selbst der Haushund, auch er kann die Spur von der läufigen Nachbarshündin problemlos verfolgen. „Bei der Tiersuche wie ich sie betreibe, verfolgen meine Tiere ausschließlich ausgebüchste Hunde, in seltensten Fällen auch Stubentiger. Zuerst müssen die Tiere die Witterung aufnehmen, idealer Weise dort, wo der Ausreißer zuletzt gesehen wurde. Der Erfolg ist abhängig vom Wetter, dem Gelände, vor der Zeit, die seit dem Verschwinden vergangen ist und natürlich vom Ausreißer selbst“, beschreibt Hundeexpertin Stieger die Vorgehensweise und ergänzt: „Tiere werden gefunden, aber niemals eingefangen.“ Denn oft sind die entlaufenen Tiere traumatisiert und reagieren beim Aufstöbern mit Flucht. Ruhe, Geduld und Futter helfen oft weiter. Scheitert das, kommen Lebendfalle, Betäubungsgewehr oder Blasrohr zum Einsatz.


Hinweis • Tiersuche Claudia Stieger • in Georgenthal • ( 036253-46646 • Mobil: 0171-5088689
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