Schade, es fehlte doch nur ein Telefonat !

Aufregung und Vorfreude bei den Jüngsten Musikschülern und ihrer Lehrerin unmittelbar vor dem Benefizkonzert
Am Sonntag (15.07.) erlebte ich ein wunderbares Benefizkonzert der „Musikschule Fröhlich“ im Bürgerhaus Tambach-Dietharz für das Kinderhospiz Mitteldeutschland in eben diesem Ort. Nahezu 100 Musikschüler gaben ihr Bestes, waren begeistert und angetan von dem Ziel ihrer Darbietungen.

Die Kinder und Jugendlichen begeisterten den übervollen Saal und gaben so eine wesentliche Motivation für das Sammeln der Spenden.
Der Betrag von „1.160,87€ und 1 Dänische Krone“ war überwältigend ganz besonders für die Musikschüler. Sie und ihr Anliegen waren voll verstanden worden - das zeigten ihre stolz strahlende Augen!
(Siehe dazu den Beitrag: HIER ! )

Angekündigt war eine Vertretung des Kinderhospiz – vielleicht sogar eine dortige Familie. Die Zusage dazu war unmissverständlich gegeben!

Das Konzert begann – keiner war gekommen, keiner des Hospizes erlebte dieses Konzert, diese Leistungen, diese Freude, ihre einzigartige "musikalische Spende".
(Wenn eine Besucherin nicht telefonisch noch eine Mitarbeiterin des Hospizes zum Kommen bewegt hätte, wären die letzten 10 Minuten auch alleingelassen und die vorerst symbolische Übergabe des Spendenbetrags an das Kinderhospiz gar nicht möglich gewesen.)

Bei den Kindern gab diese Nichtachtung vereinzelt einen moralischen Knacks. Alle Anwesenden konnten es auch nicht verstehen.

Wie einfach und garantiert machbar wäre es gewesen, wenn wenigstens kurz vor dem Konzert mit einem Telefonat das Nichtkommen angezeigt und eine Erklärung dafür abgegeben worden wären. So aber wurden die Musikschüler, ihre engagierten Musiklehrer, die Eltern, Großeltern und anderen Besucher regelrecht vor den Kopf gestoßen und enttäuscht!

Viele Menschen setzen sich ein, um dem Kinderhospiz Unterstützungen zukommen zu lassen, weil es wichtig ist und dort Menschen intensiv und aufopfernd für diese Kinder und ihre Familien wirken. Nun frage ich mich, ob das möglicherweise schon gar als selbstverständlich angenommen wird?

Wenn aber „Kinder für Kinder“ spielen, gerade dafür mehr als normal üben und ihre Eltern all das mit tragen, da hätte doch ein einfaches klitzekleines Telefonat so viel Ärger und Missverständnisse und daraus ungerechtfertigte Gedanken sowie Enttäuschungen abwenden können!!!

(Bin ich vielleicht nur zu empfindlich?)

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Abschluss der Spendenaktion:
Spendensumme des Benefizkonzertes der „Musikschule Fröhlich“ ist übergeben
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