Sie werden wieder kommen, weil . . .

. . . sie einmal einem Gothaer Stadtbilderklärer „in die Fänge“ geraten sind!
Es gibt Tage, an denen man über den Unteren und Oberen Hauptmarkt verteilt kleine aber auch größere Gruppen sieht, die immer nur ein Stückchen weiter gehen, um dann wie in einer Traube stehen zu bleiben. Es sind Reisegruppen oder Urlauber – einfach Besucher Gothas, denen meine Heimatstadt erklärt wird, denen die Schönheiten und Besonderheiten beschrieben werden.

Heute blieb ich bei einer Gruppe nahe dem Jakobsbrunnen am unteren Hauptmarkt stehen: Einer unserer Stadtbilderklärer (*), Herr Wittig, sprach gerade über den Waidanbau, die Abgabe der Ernte durch die Waidbauern zum Beispiel nach Gotha, wo die Verarbeitung stattfand. Er zeigte in die Gretengasse, wo rechter Hand ein Haus für diese frühere Verarbeitung zu sehen ist.

Weil ich hier im mA (meinAnzeiger.de) der Schar unserer Stadtbilderklärer ein kleines Dankeschön eintragen möchte, fragte ich die Gruppe, ob ich sie dafür fotografieren dürfe. Ich durfte. Schmunzelnd stellte ich fest, dass sie sich gleich zum Gruppenfoto aufstellten, und bat sie deshalb, sich doch etwas mehr wie gerade um den Herrn Wittig zu scharen.
Freudig erklärte dieser inzwischen, dass ich ein BürgerReporter sei und schon viel über Gotha ins Internet gestellt habe. Logisch die sofortige Frage: Wo kann man das sehen?
Diese spontane Werbeszene konnte ich beenden mit dem Hinweis, bei „google“ einfach „gotha einladend“ einzugeben. Der erste Hinweis geht dahin, wo ich auch diesen Beitrag setzen werde.
Eine Frau musterte mich noch einmal "frauen-fix" von oben bis unten – so sieht also ein Gothaer BürgerReporter aus, hätte das bedeuten können. Dann ging die Gruppe schon ein paar Schritte weiter.

Es ist unseren unermüdlichen Stadtbilderklärern sehr zu verdanken, dass sie Gotha interessant bekanntmachen und den guten Ruf dieser Stadt mit in die Welt hinaus tragen helfen. Viele der geführten Besucher werden sicher wiederkommen, haben eine Priese Gothas eingeatmet und neben dem Gesehenen festgestellt, dass es in Gotha ja noch viel mehr zu sehen gibt.

Welchen Stadtbilderklärer sie dann erwischen werden, ist unerheblich. Ob sie mit „Galletti“ oder „Hänser und Schluder“, mit der herzoglichen Magd franck und frei oder „Gothas Nachtwächter“, aber auch Frau Hoffmann oder Anderen durch die Stadt gehen oder sich Orangerie und Park zeigen lassen – es wird immer ein erinnerungswürdiges Erlebnis sein.

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(*) Stadtbilderklärer = Stadtführer
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