Thüringer Experten verstärken den DIHK-Ausschuss für Kommunikation und Medien

Agenturchef Tobias Kallinich: „Wer etwas verändern will, muss sich auch einbringen.“

(Berlin/Erfurt, 28.05.2013) Auf der konstituierenden Ausschusssitzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin wurden Mitte Mai die neuen Mitglieder für den Bereich Kommunikation und Medien vorgestellt. Unter den einhundert deutschlandweit angereisten Delegierten aus Verlagen, Rundfunkanstalten, TV-Unternehmen, Druckereien und Medienfirmen sind auch drei Thüringer Vertreter zu finden. Neben der ZGT-Geschäftsführerin Inga Scholz und Uwe Kaiser, dem Leiter des Druckhauses Gera, wurde erstmals auch Agenturchef Tobias Kallinich aus Erfurt für vier Jahre in den Ausschuss berufen.

Eine unserer Hauptaufgaben ist es, die aktuelle Gesetzgebung der deutschen Regierung und die politischen Rahmenbedingungen für Medien- und Kommunikationsunternehmen permanent auf ihre wirtschaftliche Verträglichkeit zu prüfen.“, erklärt der 37-jährige Marketing-Spezialist die Bedeutung der Ausschussarbeit.
Ein großes aktuelles Thema ist die neue Form des Rundfunkbeitrages, die als Haushaltsabgabe für viele Filialunternehmen zu teils massiven Belastungsspitzen führt und somit konkreten Korrekturbedarf hervorruft. Hierzu wurde ein Schreiben an den Südwestrundfunk diskutiert, in dem der DIHK und weitere Wirtschaftsverbände zu einer erneuten Analyse der beitragsrelevanten Daten aufrufen.
Neben seinen Aufgaben im DIHK-Ausschuss widmet sich Tobias Kallinich in Thüringen vor allem der Leitung seiner vor 14 Jahren gegründeten Werbeagentur „Kallinich Media“. Hier übernimmt der zweifache Familienvater die Verantwortung für neun Mitarbeiter, die vorrangig Werbe- und Marketingdienstleistungen für mittelständische Kunden erbringen. Seit 2012 ist er darüber hinaus als Kreissprecher im Wirtschaftsjunioren Mittelthüringen e.V. aktiv.
Auf das beachtliche zeitliche Pensum seines ehrenamtlichen Engagements angesprochen, verweist Kallinich auf einen vermeintlich simplen Zusammenhang: „Ich engagiere mich im Ehrenamt weil ich der Meinung bin, dass derjenige, der etwas verändern will, sich auch aktiv einbringen muss. Ewige Stammtischmeckereien führen eben einfach nicht voran. Da könnte man genauso gut den Mund halten. Doch das liegt mir bei bestimmten Themen gänzlich fern.
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Hannelore Grünler aus Artern | 01.06.2013 | 07:25  
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