Und dann noch kurz mal in die Stadt ( Bratislava )

  Kristina war lange Jahre slowakische Dolmetscherin und Organisatorin der Stadt "Martin" (Slowakei) in der Städtepartnerschaft zu Gotha. So lernten wir sie kennen, als Heide als Stadträtin Gothas gern 1998 die Betreuung der slowakischen Delegation übernahm und ich ihr dabei zur Seite stand.

Über die Jahre entwickelte sich eine Freundschaft und kam es dieses Jahr zur Einladung nach Bratislava, wo Kristina mit ihrem Mann heute viel Zeit verlebt. Bei unserem Besuch würden wir Kind und Enkelkinder sowie die Stadt und viel Kultur kennen lernen können.
Da Heide leider die Reise nicht mit antreten konnte, fuhr ich dieses Mal allein.

Es waren erholsame schöne Tage, in denen ich besonders gern fotografierte und filmte, um Heide nicht nur berichten sondern auch zeigen zu können, was ich sehen und aufnehmen konnte.

Einiges habe ich schon in Beiträgen beschrieben:
### 01 ### „Museum der Kultur der Karpatendeutschen“ in Bratislava
### 02 ### „Barock-Garten“ der Burg Bratislavas ( Baroková záhrada – Bratislavský hrad )
### 03 ### Mal kurz hinauf zur „Burg Bratislava“ ( Bratislavský Hrad )

Ein besonderes Erlebnis war es, die Enkelkinder zu sehen und in ihrem Spiel zu beobachten, vor ihnen Kaspertheater spielen zu dürfen.
Ihren Vati hatte ich 1998 als 15 jährigen Jungen in Martin kennen gelernt, als er seinen ersten PC gerade auseinander nahm, um etwas daran zu verbessern – und es schaffte, was meine Hochachtung abverlangte.

Heute möchte ich mit dem Innenstadtbesuch Bratislavas abschließen. Ziel war die Ausstellung von „Auguste Rodin“.
Als wir durch das Michaeler-Tor in die Innenstadt gelangten, sah ich sofort den wunderbar musizierenden Geiger. Voller Freude lief ich gleich zu ihm, um ihm einen Euro in den Geigenkasten zu werfen. ( Als wir später wieder zurück gingen, spielte er immer noch unermüdlich. )

Im Weitergehen stand ich unmittelbar inmitten eines großen goldenen Kreisringes, auf dem wichtige Städte der Welt mit ihrer Entfernung von Bratislava eingetragen waren.

( ca. 02 Min )


Ein Stadtführungsbus kreuzte unseren Weg. Emsig fotografierten die Insassen das Michaeler-Tor. ( Sie konnten allerdings den "Kilometer-Ring" nicht sehen. So entging ihnen eine kleine Attracktion! )

Weiter ging es durch Straßen, in denen man sich als Tourist voll wohlfühlen konnte. Die Gaststätten überall mit ihren Außenbereichen, die vielen Menschen, die Düfte von Mittagessen und Kaffee und Kuchen, die vielfältigen schönen Hausfassaden – alles beeindruckend.

Ein überaus fröhlicher Mann stand an einer Ecke, von dem ich erst dachte, es sei so einer, der still steht und sich plötzlich bewegt und damit die Gucker erschrickt. Nein, es war ein „hartgegossener“ Geselle, mit dem sich viele fotografierten – so ich auch ihn mit Kristina.

Ein paar Schritte weiter sah ich den Kanaldeckel-Gucker, von dem ich schon vor Jahren Fotos bekommen und in einem meiner frühen Beiträge 2011 eingebaut hatte.
In seiner unmittelbaren Nähe saß eine junge Frau, die auf ihrem - mir unbekannten - Instrument „Ufo-Musik“ herauszauberte, die sehr angenehm klang. Ja, es sah aus, wie ein Ufo-Raumschiff.

( ca. 01 Min )


Nach dem Genuss des Mittagessens im Straßenbereich eines von Kristina ausgesuchten Lokals, waren wir auch schon am Museum angekommen, in dessen oberster Etage die Ausstellung „Auguste Rodin“ zu sehen war.
Eine angeleuchtete Frauenbüste wie auch das Geländer des Treppenhauses waren allein schon beim Betreten des Museums ein wunderschöner Blickfang.

Sehr interessant und bewundernswürdig, mit welcher klaren Zeichnung Rodin Frauen in unterschiedlichsten Momenten zeichnete. Linien, die leicht gezeichnet nicht korrigiert aussahen. Alles wahrlich sehr sehenswert. Auch das Modell einer „Frau über den Felsen gebeugt“ war beeindruckend.

Auf dem Rückweg musste ich unbedingt einige der herrlichen Haustüren fotografieren.
Der anfangs uns „begrüßende“ Geiger unterm Michaeler-Tor schloss ebenso unseren Innenstadtbesuch ab.
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