Und diesmal war es Panama

  Die Cubareise lag bereits Monate hinter uns und im Freundeskreis überlegten wir uns neue Reisepläne. Ja - Cuba war toll und nochmals auf der karibischen Insel zu weilen , würde uns immer wieder in Versuchung führen, die alten Erinnerungen mit den Neuen zu vergleichen. Wir hatten in Cuba Feuer gefangen für das spanische Amerika. Spanisch eine so temperamentvolle Sprache und die Menschen, die es sprechen können, Musik und Lebensart, das hatte es uns angetan. Die Frage stellte sich nur: Wohin? Argentinien, Mexiko, Bolivien - mmh - attraktive Länder, nur für unseren Zweiwochenurlaub zu groß. Die Geschichten von Janosch brachten uns schließlich auf die richtige Spur. " Panama riecht von oben bis unten nach Bananen" sagte der Tiger zum Bär. Ein Freund meinte: " Panama ist wie Schleswig Holstein. Zwei Weltmeere und ein Kanal. Nur das Wetter ist besser."
Obendrein handelte eine Geschichte meiner Comichelden in Panama. Die Digedags in Panama und Janosch und + und + und...diesmal sollte es nach Panama gehen.
Los ging es am letzten Karnevalssamstag vor Rosenmontag. Ein Büttenabend im schönen Leinatal stimmte uns mit Humor und Geselligkeit auf die Reise ein. Nachts ging es mit dem Auto nach Frankfurt, hinein in den Flieger und nach zwei Stunden waren wir in Madrid. Es war nur ein kurzer Aufenthalt und wir nahmen die Füße in die Hand,, um das nächste Flugzeug der " Iberia " Fluggesellschaft zu erreichen. UFF- geschafft und hoffentlich hat es auch unser Gepäck in den nächsten Flieger geschafft. Gott sei Dank sitze ich im Aussenbereich der Sitzreihe. Seit der letzten Reise habe ich nicht wirklich abgenommen und so ein molliger Typ wie ich braucht schon seinen Platz. Nach über 10 Stunden sind wir da in Panama City. 6 Stunden dürfen wir unsere Uhren zurück stellen. Wir sind mopsfidel und wie aufgeputscht bei der Ankunft. Wow und warm ist es und Sonne scheint uns nimmersatt. Die Euphorie wird von einem Taxifahrer gedämpft. Nach über einer Stunde Fahrt in einem uralten Mitsubischi stellten wir fest, daß der Taxifahrer genauso wenig wusste ,wo unser Hotel ist wie wir. Der Versuch des gerissenen Taxifahrers uns vor irgendein Hotel abzuladen scheitert an unseren Widerstand. Nach dem er heftig mit seinem Handy telefonierte kamen wir doch noch im richtigen Hotel an. Ein Taxifahrer der sich nicht auskennt, das kam uns sehr spanisch vor. Die Lage vom Hotel entschädigt uns für die nicht gewollte City - Rundfahrt. Wir befinden uns unmittelbar am Panamakanal mit einer endlos scheinenden Uferpromenade. Zum spazieren gehen ist es aber mittlerweile zu dunkel und ein halboffene Bar mit vielen Gästen lädt uns zu verweilen ein. " Yachtbar" steht über dem Eingang und wir nehmen in einen der gemütlichen Sofaecken Platz. An den Decken hängen übergroße Fernseher und ein Plakat verrät uns, dass heute Football -Time ist. Alle schauen mit unbeschreiblicher Begeisterung American - Football und wir lassen uns anstecken von der Stimmung. Der Kellner kommt und nimmt die Bestellung auf. Wir nehmen das selbe wie unsere Nachbarn und das war eine gute Wahl . Herrlich gebackene Hühnerflügel auch Wings genannt werden uns serviert. Dazu eine Schüssel mit Eiswürfeln, indem sich sechs bereits geöffnete Bierflaschen befanden. Das Bier ,was den Namen Balboa trägt, schmeckte etwas dünn. Wir tauchten die Wings in scharfe Soßen und schlürfen Balboa Bier und schauen gebannt American Football. Uns geht es gut und mit einem guten Gefühl steigen wir spät abends in die Federn. Ein neuer Tag in Panama beginnt. Bei Tageslicht betrachtet erkennen wir in welchem angenehmen Hotel wir gelandet sind. Wir befinden uns unmittelbar am Panamakanal und das Hotel hat einen herrlichen Pool zum Baden. Uferpromenade ist nicht weit und wir haben genügend Zeit um zu frühstücken. Der Speisesaal des Hotels ist sehr groß und Multikulti ist angesagt. Aus allen Herren Ländern scheinen die Gäste zu kommen. Ein Stimmenwirrwar und Formenvielfalt von Menschen umgibt uns. Eine afrikanische Schönheit lächelt uns verführerisch an. Mmh mir wird zumindest schummrig.Mit einem Japaner unterwegs
Gegen 10.00 Uhr werden wir von der Mietautofirma abgeholt. Es ist also noch genug Zeit für Einen Uferspaziergang.
Auf der Uferpromenade herrscht quirliges
Treiben. Fahrradfahrer, Jogger, Touristen und Einheimische genießen hier die frische Meeresbriese und der Blick auf unzählige Boote eine Brücke und einer Insel in der Ferne erfreut das Auge.
Wir werden pünktlich von der Mietautofirma abgeholt. Der Weg zum Büro gestaltet sich als eine kleine Stadtrundfahrt. Eine moderne Skyline von Wolkenkratzern empfängt uns. Dem Verkehrsgewusel zollen wir Respekt. Nach dem ausfüllen sämtlicher Anmeldepapiere steigen wir in einen weißen Toyota RAF. Er soll uns viele Tage ein sicheres Gefährt sein. Mit Navigationsgerät und Karte steuern wir unser erstes Ziel an und zwar den Panamakanal. Viele Fahnen und ein schmuckes Empfangsgebäude führen uns zum Panamakanal. Für 10 Dollar dürfen wir auf einer Tribüne Platz nehmen und mit anderen Schaulustigen ein Schiffshebewerk bewundern. Riesige Schiffe werden hier gehoben oder gesenkt und durchgeschleust. Ein Kino und ein Museum erzählen die Geschichte vom Panamakanal. Nach so viel Eindrücken steht uns der Sinn nach Entspannung. Nach längerer Fahrt auf der Autobahn Panamerikaner genießen wir ausgiebiges Baden und sonnen an der Costa Carlos. Noch ein ausgiebiger Strandspaziergang und die Gemeinschaft mit vielen einheimischen Badegästen lassen uns frisch gestärkt wieder auf Tour gehen. Unser Ziel liegt in den Bergen und nach einer kurvigen Bergfahrt kommen wir in El Valle an. Ein faszinierender Hochgebirgsort empfängt uns. Ein kleines Familienhotel mitten im Ort gegenüber einer Kirche nimmt uns auf. Alles ist phantasievoll eingerichtet in diesem Hotel. Ein Abendspaziergang durch den Ort rundet den Tag ab. Müde steigen wir in die Betten und freuen uns auf den nächsten Tag. Fortsetzung folgt... in einem Neuen Artikel in den nächsten Tagen.
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