Uneigennützig Gutes tun

Mechterstädt: Bodelschwingh-Hof Mechterstädt e. V. |

Auszeichnung zog Spende nach sich: Pfarrer Volker Bomm gibt 5000 Euro an den Bodelschwingh-Hof weiter:

MECHTERSTÄDT. Ehre, wem Ehre gebührt. Aber gleich so viel? Noch immer sichtlich gerührt davon tut Pfarrer Volker Bomm das, was er am besten kann – geben. Und zwar dem Bodelschwingh-Hof, dessen ehrenamtlicher Vereinsvorsitzender er ist. Doch der Reihe nach. Aus Anlass des 20-jährigen Vereinsjubiläums überreichte Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg Pfarrer Volker Bomm das Goldene Kronenkreuz der Diakonie. Das Kronenkreuz dient als ein Symbol und Erkennungszeichen der Diakonie. Es wird seit 1972 unter besonderen Voraussetzungen als kleine goldene Anstecknadel bzw. Brosche als Dankzeichen für langjährige haupt- oder nebenamtliche Mitarbeit in der Diakonie verliehen werden. Diese Ehre wurde Volker Bomm im vergangenen Jahr zuteil.
Nun flatterte dem Evangelisch-Lutherischen Pfarramt Mechterstädt ein Brief ins Haus von der Dr. Carola und Dr. Edmund Haffmans-Stiftung. Darin stand: „Sehr geehrter Herr Pfarrer Bomm, wir haben erst jetzt aus dem Newsletter Nr. 4 des Bodelschwingh-Hofes Mechterstädt e.V. erfahren, welch hohe verdiente und erfreuliche Anerkennung Ihnen aus Anlass des 20-jährigen Vereinsjubiläums als ehrenamtlichem Aufsichtsratsvorsitzenden des Bo-delschwingh-Hofs Mechterstädt e.V. zuteil geworden ist … In Mitfreude über Ihre Anerkennung und zur Unterstützung Ihres Enga¬gements wird die `Dr. Carola und Dr. Edmund Haffmans-Stiftung´ dem Bodelschwingh-Hof 5000 Euro zweckgebunden für die erwähnte Initiative als Unterstützung zur Verfügung stellen und hoffen, wir machen Ihnen damit eine kleine Freude.“
„Selbstverständlich habe ich mich darüber sehr gefreut“, gesteht Pfarrer Bomm. Mit dem Geld soll ein neues Fahrzeug angeschafft werden. „Das alte macht nicht mehr lange. Zudem muss auch die Möglichkeit vorhanden sein, dass wir einen Rollstuhl mitnehmen können“, sagt Susan Bischoff, Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes.
Die Dr. Carola und Dr. Edmund Haffmans-Stiftung, die von der früheren Kinderärztin Carola Haffmans 1998 ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, schwer verletzten Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten zu helfen. Ihr 1986 verstorbener Ehemann, Dr. Edmund Haffmans, war langjähriges Vorstandsmitglied der Victoria-Versicherungen. Inzwischen ist die Stiftung durch die testamentarische Verfügung von Carola Haffmans auf fast 2 Mio. Euro angewachsen und hat in den letzten zehn Jahren viel Gutes bewirken können. So jetzt auch für den Familienunterstützenden Dienst.
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