Wer kann Pascals Familie helfen? Hilfe- und Spendenaufruf für den schwer herzkranken Pascal Häfer aus Tabarz und seine Familie

Immer an Pascals Seite im Krankenhaus ist Mutti Kathrin Häfer. (Foto: Foto: privat)
  Tabarz/Thüringer Wald: Innenstadt | Pascal Häfer wird am 3. Juli drei Jahre alt – hoffentlich. Tapfer erträgt der kleine Junge ein tragisches Los. Was Pascal in seinem kurzen Leben bislang durchstehen musste, kann man trotz Bemühen als ­Außenstehender wohl nur sehr schwer erahnen. Maschinen, größer als er selbst, erhalten den kleinen Kerl am Leben.

Seit dem 21. Januar liegt der kleine Junge in einem Berliner Krankenhaus. Sein Körper kann derzeit nur mit Hilfe eines künstlichen Herzens versorgt werden. Krankheit und Warten auf ein geeignetes Spenderherz sind eine schier unzumutbare Belastung für Pascal und seine Familie. Seit seiner Geburt musste der ­Junge schon vier ­schwere Operationen über sich ­ergehen lassen – die letzte im Februar – eine Notoperation.

Doch auch mit einem ­neuen Herzen wäre es noch bei weitem nicht geschafft. Pascal könnte mit dem Spenderherz zwar wieder nach Hause, damit es aber vom Körper nicht abgestoßen wird, darf sich Pascal mindestens ein halbes Jahr lang nur in einer sterilen Umgebung aufhalten. Weitere zwei Jahre bleibt er in ständiger Überwachung der Eltern. Auch da muss Pascals Umgebung nahezu keimfrei sein. Ein ­Aufenthalt draußen verbietet sich in der ersten Zeit generell und wird auch nach den ­ersten kritischen Monaten nur bei günstiger Witterung möglich sein. Pascal muss somit lange Zeit im Haus verbringen, und das eben in einem „klinisch reinem und völlig sauberen Gebäude“.

Und genau hier beginnt die nächste große Sorge der Eltern. Sie sind freilich seit Monaten in Berlin an ­Pascals Seite. Der Vater arbeitet ­eigentlich bei der Bundeswehr. Eigentlich, denn da geht kaum noch was. Er ist zudem derzeit selbst erkrankt.

Vor etwa fünf Jahren erwarben Pascals Eltern ein älteres Wohnhaus in Tabarz und begannen es zu renovieren. Mit der schweren Krankheit Pascals geriet jedoch alles ins Stocken, die Arbeiten mussten eingestellt werden. In ihrer Not bat die Familie nun den Tabarzer Bürgermeister Matthias Klemm um Unterstützung, der sich nun mit dieser Bitte um dringende Hilfe für Pascal an alle Bürger, Einrichtungen und Organisationen wendet, denn auch die Gemeinde hat nur begrenzte Möglichkeiten.

Als Wichtigstes müsste das Bad im Haus der Häfers komplett saniert werden, um die Keimfreiheit zu gewährleisten. Es ist von Schimmel befallen. Das gesamte Haus wird vermittels Holzfeuerung geheizt, was sich wegen der Keimbelastung von Holz nunmehr ebenfalls ver­bietet. Da das Grundstück über keinen Gasanschluss verfügt, ist eine Erdwärmeheizung der einzige Ausweg. Auch eine neue Haustür ist unbedingt vonnöten, da sich die alte aufgrund des langen Leerstandes verzogen hat und nicht mehr schließt.

„Unsere Kreditmöglich­keiten und finanziellen Mittel sind völlig erschöpft“, erzählt Vater Pascals, Danny Häfer. „Viele der erforderlichen Arbeiten hätte ich ja selbst ­gemacht, aber nun ist auch dies unmöglich geworden.“

Gebraucht wird Hilfe in jedweder Form, wenn sie nur dem Ziel ein Stück näher bringt, Pascal nach seiner Heimkehr die Bedingungen geben zu können, die sein Körper zum Weiterleben braucht.

Ein schweres Schicksal hat die Familie Häfer getroffen und es kommt jetzt auf Jene an, die unbürokratisch der ­Familie und ihrem Haus ­helfen können.


Kontaktadresse für Hilfsangebote:
Gemeindeverwaltung Tabarz
Theodor-Neubauer-Park 1
D-99891 Tabarz
Tel.: +49 (0)36259 / 5640 oder 5649
Fax: +49 (0)36259 /56060
E-Mail: buergermeisteramt@tabarz.de
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