Wieviel Bio steckt in Bio?

Cobstädt: Gärtnerei Grünschnabel | Noch mehr des Guten bietet die Bio-Gärtnerei nun im neuen Hofladen:


COBSTÄDT. Sie sind alles andere als Grünschnäbel, wenn es um Bio geht. In der Bio-Gärtnerei Gemüsewerkstatt Grünschnabel in Cobstädt, einem Ortsteil der Gemeinde Drei Gleichen, scheint die Uhr der Entwicklung in der Landwirtschaft stehengeblieben. Doch das scheint nur auf den ersten Blick so zu sein. Denn spätestens beim zweiten Blick wird klar, dass das Team um Alexandra Seidenstücker und Sonja Keller hier Gemüse in aller höchster Qualität anbietet – und das aus 100 Prozent biologischem Anbau.Doch was ist eigentlich Bio und wie viel Bio steckt in Bio wirklich drin? „Was sich gesund anhört, verkauft sich gut. Doch nicht alles was nach Bio klingt, ist es auch“, sagt Alexandra Seidenstücker und ergänzt: „Die Begriffe `Bio´ und `Öko´ sind ausschließlich für solche Lebensmittel erlaubt, die sich an die strengen Vorgaben der EG-Öko-Verordnung halten. Mit anderen Worten: Wo `Bio´ oder `Öko´ drauf steht, ist tatsächlich auch `Bio´ oder `Öko´ drin.“ Und darauf kann man sich in der Bio-Gärtnerei Grünschnabel verlassen. Denn vom Samenkorn, über die Jungpflanze bis hin zum frischen Endprodukt, das man direkt auf dem Hof kaufen kann, ist alles rein biologisch – „und die strengen EU-Richtlinien immer im Blick“, sagt Sonja Keller.Doch woran erkennt der Kunde Bio? „Auch das regelt die EU-Verordnung mit dem Bio-Siegel, darüber hinaus werden Bio-Produkte immer wieder geprüft und kontrolliert, auch bei uns“, bestätigt Sonja Keller.


Inzwischen kommt Bio-Obst und -Gemüse nicht nur vom einheimischen Ökohof. Auch im Bio-Hofladen in Cobstädt findet der Kunde neben Gemüsearten aus Italien und Spanien auch Kiwis und Bananen aus Übersee. Wie viuel Bio steckt hier drin? „Für diese Produkte gelten diue gleichen strengen Regeln wie für unsere einheimischen Tomaten und Gurken. Darauf können sich unsere Kunden verlassen“, sagt Alexandra Seidenstücker und erweist auf die Tatsache: lieber einen Bioapfel aus Neuseeland als einen herkömmlichen von dort. Ob die ökologische Bilanz im Vergleich zum deutschen Apfel besser ist, hängt von der Jahreszeit ab. Manchmal kann der biologisch angebaute und per Schiff importierte Apfel die bessere Wahl sein.“Um bei der komplexen Frage einer korrekten Ökobilanz die richtige Entscheidung zu treffen, kann man sich generell an folgende Faustregel halten: nach Möglichkeit saisonal und regional essen und erst wenn das nicht möglich ist auf Bioprodukte aus dem Ausland zurückgreifen.


INKOKASTEN:Bio-Gärtnerei Gemüsewerkstatt Grünschnabel, Schenkstraße 37, Gemeinde Drei Gleichen, Ortsteil Cobstädt, Bio-Hofladen, geöffnet Dienstag und Freitag, von 15 bis 18 Uhr
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