Wüstenmädchen

Traum einer langen Nacht,
schlief tief und fest,
da hab ich eine Reise in ein fernes Land gemacht.
Mit dem Jeep ging es hoch hinauf den Wüstensand,
ein Zelt in der Ferne,
das Ziel der Fahrt in tiefster Nacht ich fand.
Ein Licht durchdrang das Leinentuch,
ich tat es auf das Leinenzelt und öffnete das Phantasiebuch.
Eine Laterne und daneben ein Hut,
plötzlich gespürte Glut der Nacht,
heiß und verspielt.
Zwei Mädchen sich gegenseitig necken,
sich verzücken und in verschiedenen Posen recken.
Langes Haar der Wüstensonne entgegen,
oh Wüstenmädchen zart und schön,
ich hab euch in meinen Traum gesehen.
Wüstenmädchen – das Haar weht im heißen Wind,
oh Wüstenmädchen ich dich in dieser Nacht fand,
wie süß und heiß doch Wüstenträume sind.
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