Gefahrenquelle

Deutlich sind die Eisenstangen zu sehen
Vor ca. 20 Jahren wurde ein Großteil der Ufer des Waidbaches in Mühlberg mittels kleiner Flechtzäune neu befestigte. Dabei kam nicht nur natürliches Material zum Einsatz. Für diese Flechtzäune wurden Weidenruten als „Füllung“ und Eisenstangen als Pflöcke verwendet. In die Jahre gekommen verrottete die Füllung. Die Eisenstangen stehen wie eine "Eins". Wenn im Frühjahr und Sommer alles grünt, sind die Stangen weitestgehend überwuchert. Nur im Herbst und Winter (sofern kein bzw. nur wenig Schnee liegt) werden sie deutlich sichtbar.
Nun kam es schon einmal vor, dass ich mit meinen kleinen Enkeln (Jungen) am Waidbach spazieren ging. Sobald das Wasser von ihnen "gerochen" wurde, kam der Schrei: Wasser! Nichts konnte sie mehr aufhalten. Die Beine drehten sich wie die Rotoren eines Ventilators. Mir blieb nichts anderes übrig, als laut zu rufen: stehen bleiben! und so schnell wie möglich hinterher zu "sprinten".
Warum sage bzw. schreibe ich das?
Nun ist mal wieder Herbst. Die Eisenstangen sind deutlich zu sehen.
Nehmen wir aber mal an, es ist Frühjahr oder Sommer und Orts-Fremde sind mit Kindern am Waidbach in Richtung Springquelle unterwegs. Sie kennen die Situation nicht. Ein Kind rennt voller Eifer ans Wasser, denn das hat nun mal eine magische Anziehungskraft. Also, so schnell wie möglich geht es der Böschung hinunter. Plötzlich stolpert es an einer dieser Stangen, und ab geht`s mit Schwung ins Wasser. In diesem Fall ist das Kind zwar nass, aber insgesamt geht alles noch einmal gut ab. Was aber, wenn es auf einer Eisenstange am anderen oder am gleichen Ufer aufschlägt? Dies möchte ich mir nicht vorstellen.
Bisher ist noch keine Person zu Schaden gekommen, zum Glück!
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