Luchs verärgert Jäger und Bauern

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
Allianz für Tierrechte – Rechtsdurchsetzungsorganisation für Tier und Natur
Aktionsbündnis – „Jagdfreie Natur“ - zum Schutz von Natur und Umwelt
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99092 E r f u r t Gotha, den 10.05.2014


Pressemeldung der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands
zu Ihrer Veröffentlichung vom 07.05.2014 unter der Überschrift
„Luchs verärgert Jäger und Bauern“


Sind Jäger und Bauern Gegner der Wildtiere?
Eigentlich schon sehr bezeichnend, wenn man in der TA vom 07.05.2014 liest, kaum daß sich die ersten Luchse, dessen letzer Vertreter 1843 in Thüringen erschossen wurde, gezeigt haben, bereits wieder von Jägern und Bauern als Feindbild dargestellt werden. Was sind es eigentlich für Menschen, die aus purem Egoismus alle Tiere, die sie nicht mögen, weil sie ihnen keinen Nutzen bringen, aus der Natur verbannen möchten? Stellen sie sich dann sogar noch, wie die Jäger, als „Naturschützer“ dar, darf man letztlich wirkliche Zweifel anmelden, mit was sie eigentlich ihre Daseinsberechtigung begründen wol-len. Die Rolle der Regulierer sind sie nicht in der Lage zu übernehmen - waren sie es doch selbst, die all unsere natürlichen Prädatoren (Beutegreifer) in der Vergangenheit ausgerottet bzw. an deren Rand gebracht haben. Auch Bauern haben absolut keinen Grund sich über die Anwesenheit der Luchse zu ärgern. Sie kommen weder in deren Stallungen noch auf deren Höfe – und Schäfer sollten Ihre Schafe, was übrigens auch wegen der Einwanderung des Wolfes notwendig ist, durch die Anwesenheit von Herdenschutzhunden schützen. Daß Luchse als Art nicht gefährdet seien, sagt doch wohl alles aus.
Nachdem der Luchs durch menschliche Verfolgung in ganz Deutschland ausgerottet war, ist er mitt-lerweile wieder in die letzten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands zurückgekehrt.
Doch anstatt über die Bereicherung der Artenvielfalt erfreut zu sein, sinnen Jäger und Bauern bereits schon wieder über deren Reduzierung nach, obgleich ohne menschliches Zutun, es wohl kaum zu einer überlebensfähigen Luchspopulation kommen wird. Denn noch ist das Überleben der Art gefährdet!

Harald von Fehr, Gotha, Kooperationsleiter
Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands
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