Wie jagende selbsternannte "Naturschützer" eine heile Welt schaffen wollen

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99092 E r f u r t Gotha, den 03.09.2016


Bemerkungen zu Ihrer Pressemeldung vom 02.09.2016 auf S. 8 "Keine Idylle"


Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich schon recht bedauerlich, daß Sie, wenn Sie über den Feldhase berichten wollen, ausgerechnet eine Person dazu befragen, die nicht nur aktiver Jäger – nein auch ein Polizeibeamter, bei denen die Dienstwaffe stets sehr locker sitzt – und man kann es nicht glauben, sich dazu sogar noch als "Naturschützer" bezeichnet, der seit einigen Jahren Mitglied im NABU ist.
Da der Unsinn, den dieser Zeitgenosse in Ihrer Zeitung abläßt keinesfalls so stehen bleiben kann, da es nicht nur dümmliches Jägerlatein sondern auch hanebüchener Unsinn ist, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie dazu vielleicht Tatsachen sprechen lassen würden:

Wie jagende selbsternannte "Naturschützer" eine heile Welt schaffen wollen
Wenn dem unbedarften Leser einiges über Feldhasen z.B. in der AA-Extraausgabe vom 02.09.2016 suggeriert wird und sich dazu ein selbsternannter "Naturschützer", der nicht nur aktiver Jäger sondern auch Polizeiangehöriger ist, bei denen die Dienstwaffe ziemlich locker sitzt, wenn es sich um unsere Mitgeschöpfe handelt, sollte dazu wohl Einiges klargestellt werden.
So will der sogenannte "Naturschützer" dem ahnungslosen Leser doch tatsächlich weißmachen, daß die Populationen der Feldhasen durch Füchse, Greifvögel und Waschbären stark dezimiert werden.
Wobei dieser Jäger immer wieder auf den Fuchs, den angeblich natürlichen Hasenfeind zu sprechen kommt und für den es legitim ist, dem Feldhasen beim Überleben zu helfen, indem er Füchse mit Gewehr und Falle zu dezimieren versucht. Dieser tolle Jägersmann glaubt doch tatsächlich das Biotop für den Feldhase, zumindest was dessen "Freßfeinde" betrifft, wieder herzustellen. Deshalb meint dieser gutgläubige Zeitgenosse, daß Naturschutz und Jägerdasein sich nicht widersprechen.
Dieser Mann suggeriert den Lesern doch tatsächlich, daß sich Jäger genau überlegen was sie tun!
Wäre dem wirklich so, gäbe es die Jagd längst nicht mehr, da ein wirklich denkender Mensch weiß, daß auch Tiere ein Recht auf Leben haben und keinesfalls aus Freude am Töten und Beutemachen ihr Leben lassen müssen!
Im Namen der Tierschutz-Union und aller Menschen,
denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Tierschutz-Union
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