345 Tiere sterben täglich in Thüringen durch Jägerhand

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
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Gotha, den 04.04.2014

Pressemeldung der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands
Reaktion auf die Pressemeldung „18 Wildtiere sterben täglich auf Thüringer Straßen“
der TA vom 31.03.2014


345 Wildtiere sterben täglich in Thüringen durch Jägerhand
Wie der TA-Pressemeldung „18 Wildtiere sterben täglich auf Thüringer Straßen“ zu entnehmen war, starben im Jahr 2013 nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes rund 6430 Großsäuger, wie Reh, Hirsch und Wildschwein.
Kleinere Tiere, wie Dachs, Fuchs und Igel würden statistisch nicht erfaßt.
Leider gibt der Sprecher des Landesjagdverbandes, Herr Torsten Reinwald, lediglich dem erhöhten Verkehrsaufkommen diesbezüglich die Schuld.
Daß ebenfalls aufgrund von Treib - und Drückjagden viele Tiere auf den Straßen den Tod finden, ist auch der Tatsache zuzuschreiben, daß die Jagd die Tiere veranlaßt in wilder Flucht auch über starkbefahrene Straßen zu flüchten.
Im Jagdjahr 2012/13 wurden von Jägern nur allein über 100.000 Stück heimische Großsäuger, was täglich 276 Tiere bedeutet, erschossen. Doch das wird hier vorsätzlich verschwiegen, töten doch Jäger – und das geben sie inzwischen selbst zu, aus „Lust am Beutemachen“ und „Lust am Töten“!
Es geht keinesfalls um das vorgeschobene „Regulieren“, zu dem Jäger übrigens nicht in der Lage sind.
Hohe Wildschweindichten und anderer jagdbaren Arten sind durch Zerschießen intakter Familienverbände und ganzjähriges Mästen „jägergemacht“!
Verschwiegen werden auch die jährlich getöteten 27. 000 Füchse, 5. 200 Stockenten, 330 Fasane, 2. 800 Dachse, 2. 500 Feldhasen, 8. 600 Waschbären, Marderhunde, Wiesel, Iltisse, Marder und andere kleine Beutegreifer sowie ca. 700 Hauskatzen und ca. 20 Hunde, deren Besitzer über den Verlust ihres geliebten Tieres trauern. Es werden somit täglich 276 Großsäuger und 69 Klein- und Haustiere von Jägern erschossen – was einen völlig unsinnigen, jedoch vorsätzlichen Tod unschuldiger Tiere bedeutet. Daß durch Jäger allein in Thüringen jährlich ca. 50 Menschen schwerverletzt werden und ca. 5 Menschen sterben, erwähnt kein Thüringer Landesjagdverband. Auch daß heute noch ein Nazijagdgesetz Bestand hat und unschuldige Tiere sterben müssen, weil einige Unverbesserliche Spaß am Töten haben, ist nicht nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Harald von Fehr, Kooperationsleiter der UT-UD
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