Am Tag der Einheit vor 22 Jahren gab es für sie keinen Partner

Im Volkshaus „Zum Mohren“ fand vor 22 Jahren eine Festveranstaltung statt, auf der auch „Einigkeit und Recht und Freiheit . . .“ zusammen mit den Gästen aus Hanau, Salzgitter und Coburg besungen wurde.
Danach erfolgten gegenseitige Besuche mit Gothas Partnerstadt Salzgitter und Hanau wie Coburg. Die Kreistagsmitglieder der PDS waren die Einzigen, welche bei solchen Treffen keinen „Partei-Gesprächspartner“ hatten.
Heute ist das anders. Wohin die Vertreter der LINKEN auch fahren, finden sie in der Regel „Partei-Gesprächspartner“ wie die anderen Parteien.

1990 wurde EINHEIT großgeschrieben und auf eine solche hin orientiert. Heute wird diese Einheit politisch beschworen, werden die Leistungen dazu seitens der früheren DDR-Bürger gewürdigt.
Aber in der Praxis gibt es überall gepflegt Trennendes, werden die Renten nicht angeglichen, gibt es für gleiche Arbeit nach wie vor nicht gleichen Lohn, wenn Mann und Frau oder „Westdeutsche“ und „Ostdeutsche“ verglichen werden.

Ja, erst gibt zunehmend Beispiele, wo überdeutlich zwischen West und Ost getrennt wird, wie das der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ausdrückte: Die LINKE sei gar keine Partei sondern ein Zusammengehen der Partei im Osten mit Richtungsweisung und SPD-Hassern im Westen.

Warum werden Ost und West noch so beton? Was hat man da versäumt?
„Man“? Wir alle sind es die noch reichlich zu schaffen haben, dass aus der deutschen Einheit ein einheitliches Deutschland wird. (Das meine ich nicht in Form von Gleichmacherei!)

Weil ich in Gotha immer mehr „Westdeutsche“ antreffe und selbst in westdeutschen Orten mich nicht mehr als Fremder fühle, weil es zahlreiche Brücken gibt zwischen den früher zwei deutschen Staaten, weil nicht mehr von „Ossis“ und „Wessis“ gesprochen werden kann sondern mit Name und Hausnummer genannt werden muss, damit nicht Menschen einfach in einen Topf geworfen werden, deshalb fühle und erlebe ich ganz bewusst das Wachsen der deutschen Einheit und bringe mich aktiv ein!

Ich freue mich ganz besonders, Menschen in ganz Deutschland zu kennen, denen ich gerade an diesem Tag einen Gruß senden kann und möchte! Mögen sie alle gesund bleiben und die Fröhlichkeit gemeinsamer Begegnungen erhalten und weitertragen.

So grüße ich die BürgerReporter des „meinAnzeiger.de“ und des „lokalkompass.de“, darunter besonders diejenigen, mit denen ich Kommentare, Nachrichten, eMails ausgetauscht oder die ich sogar getroffen habe bei BR-Treffen und auch einfach so!
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Hannelore Grünler aus Artern | 04.10.2012 | 03:59  
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