Bundespräsident Wulff lädt ein – und keiner geht hin

Es tut weh und ist peinlich, immer wieder Neuentdeckungen zur Affäre Christian Wulff zu hören oder lesen. Einerseits sind es keine Neuigkeiten sondern Aufgewärmtes. Andererseits scheint Wulff daran zu arbeiten, das Amt des Bundespräsidenten im umfassenden Sinn unmöglich zu machen. Dass er damit sich und seiner Familie auch keinen Gefallen tut, sei hier nur am Rande erwähnt.

Was da „nebenbei“ an Verstrickungen von Politik zur Wirtschaft – eigentlich in allen Lebensbereichen – hervorgewühlt wird, lässt einen erschauern. Dass es so etwas gibt, stelle ich nicht in Abrede. Dass es aber derartige Ausmaße hat, verwundert mich dennoch.

Nun scheint der Bundespräsident Wulff von kindlichem Gemüt zu sein, wenn er nicht wahrhaben möchte, was er seinem Amt antut. Mit seiner Person ist keine solide Basis für dieses Amt gegeben. Aussitzen! Kann das eine Lösung sein? Nein!

Da er nicht abgewählt werden kann sondern selbst zurücktreten muss, um dem Trauerspiel ein Ende zu bereiten, bleibt eigentlich nur, dass seine Einladungen zu Empfängen oder anderen Ereignissen von niemandem wahrgenommen werden. Keiner geht hin! Man sitzt ihn aus, stellt ihn in die politische Ecke und lässt ihn links liegen.
Das wird jedoch schwer sein, weil mancher dadurch nicht mehr im Rampenlicht erscheinen und an eigenen Verstrickungen „nicht feilen“ können würde. Anders gesagt, kann man sich dann weniger „durchwulffen“.

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Dazu habe ich bereits geschrieben:

Bundespräsident Wulff - BILDhaft gar kochen

Widerstehen, aussitzen, niedergeschlagen

Der Bundespräsident Christian Wulff wird zur Aufgabe getrieben
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