Bunte und andere Blüten - Kriminalstatistik bescheinigt Landkreis Gotha ein sicheres Leben

Frisch gewaschen: In Ohrdruf wurden mehrere 5, 10, und 20 Euro-Falschnoten gefunden.
"Im Kreis Gotha lebt es sich sicher" ist das Fazit des Gothaer Polizeirates Norman Klein beim Blick auf die Kriminalstatistik des Jahres 2010. Fast zwei Drittel aller Straftaten konnten aufgeklärt werden. Damit liegt die Aufklärungsquote über der des Freistaates Thüringen und auch über der Gesamtdeutschen. Drei Viertel aller Straftäter sind männlich, lediglich 7,3 % nichtdeutsch.

Die Anzahl der erfassten Straftaten ist weiterhin rückläufig, insbesondere, was Rohheitsdelikte wie Körperverletzung oder Sachbeschädigungen betrifft. Erfreulich ist auch der Rückgang der verzeichneten Eigentumsdelikte um 125 auf 2258 Fälle.

Es ist eine erhöhte Anzeigebereitschaft zu verzeichnen. Im Jahr 2010 gab es vier Ermittlungen wegen Straftaten gegen das Leben, je ein versuchter Mord und Totschlag und zwei fahrlässige Tötungen aufgrund ärztlicher Pflichtverletzung. Deutlich steigende Fallzahlen verzeichnet die Gothaer Polizei hingegen bei Rauschgiftdelikten: Diese stiegen um fast 36 % an. Verstärkte Kontrollen, zunehmende Aus- und Fortbildung der Beamten und die Einführung standartisierter Reaktionstests und toxikologischer Kontrollen führten zum Nachweis von 381 Delikten im vergangen Jahr. Besonders spektakulär war die Entdeckung einer Haschischplantage mit 1000 Pflanzen in Crawinkel im Mai 2010. Positiv hervorzuheben ist, dass es an Gothaer Schulen keine Vorfälle zu verzeichnen gibt und auch keine Drogentoten zu beklagen sind.

Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, liegt in Thüringen erfreulicherweise weit unter dem Bundesdurchschnitt.
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