Das macht Thüringens Ministerpräsidentin einfach mal so ?

Da werden ein Jahr vor Thüringer Landtagswahlen eine Ministerin entlassen und im gleichen Atemzug zwei „ausgediente Politiker“ mit Posten versehen - Versorgungschachzug?

Musste das wirklich sein, waren die Differenzen zwischen Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht, und Staatskanzleichefin, Marion Walsmann, so unüberbrückbar, dass die Zeit bis zur Landtagswahl 2014 nicht noch den nötigen Halt gegeben hätte?

Als nachfolgender Chef der Staatskanzlei werden Joachim Gnauck, der den Posten bereits zwischen 1999 und 2003 innehatte, und die bisherige Stasi-Unterlagenbeauftragte Hildigund Neubert als neue Staatssekretärin „untergebracht“.

Kann/muss sich Thüringen das leisten?
Erinnere mich an Zeiten, über die man schlecht spricht, auch, weil es da auch so war – oder täusche ich mich.

Sicher wird die Ministerpräsidentin das alles dürfen. Dennoch sind das in meinen Augen Kungeleien, zu denen ergänzend aktuelle Personalquerelen hinzu kommen und die geworfenen Schatten nicht kleiner werden lassen.

Bedienungspolitik auf wessen Kosten?!
Oder ist das alles ganz anders?
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 28.09.2013 | 13:18  
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Andreas Paasche aus Gotha | 05.10.2013 | 21:14  
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