Denkmaleinweihung: „Ehrendes Gedenken dem . . .

Gotha: Gothaer Hauptfriedhof | (mit Videos)
. . . Antifaschistischen Widerstand und den Opfern des Naziregimes / 1933 – 1945“ am Vortag des Weltfriedenstages auf dem Gothaer Hauptfriedhof.

Mit der Umgestaltung der gesamten Anlage von Schloss Friedenstein / Rosengarten / Herzogliches Museum wurde das Denkmal im Rosengarten rückgebaut.
Es ist sehr gut, dass der Stadtrat den Neuaufbau beschloss und heute ein geschmackvolles schlichtes wie aussagekräftiges Denkmal eingeweiht werden konnte.

Viele Elemente vom Denkmalsrückbau wurden wieder verwendet.
Wie herausbrechend aus der Erde und die Bodensteine mit empor reißend ragt die Stele nach oben und gibt dadurch schon der Inschrift Kraft und Bedeutung.
Umgebende Gitter mit Stacheldraht – Sinnbild von Lagern / Gefängnissen des Dritten Reiches – werden förmlich auseinandergebrochen.

Beim Betreten des Denkmalbereichs läuft man über die hervorstehenden Worte „ DIE TOTEN MAHNEN“ – eine inhaltliche wie formelle Harmonie von Denkmal und den umgebenden Bereich.
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Folgende zwei Videos machen einmal die Bedeutung des Denkmals und auch seine Würdigung deutlich:

(1.Video:)
*) (00:00) Zu Beginn spielte das Blechbläserquartett der Thüringen-Philharmonie Gotha

*) (03:22) Oberbürgermeister Knut Kreuch begrüßte die Anwesenden und betonte in seiner Rede die Bedeutung des Denkmals und des Nichtvergessens

*) (11:47) Carla Bittorf (Gartenamt der Stadt) sprach von ihren architektonischen Intensionen für die Gestaltung dieses Denkmals. Als sie ihren famliären Bezug durch den Leidensweg ihres Vater erwähnte, stockte sie zweimal kurz - waren alle ebenso bewegt und empfanden das Denkmal doppelt wert- und sinnvoll.



(2.Video:)
*) (00:00) Elke Pudszuhn (Vorsitzende des Thüringer Verbandes der Verfolgten des Naziregimes) erinnerte an die vielen Opfer der Naziherrschaft und ging ganz besonders auf Gotha ein, so dass sie einen hervorragenden Ein- und Überblick des Verbrechens in unmittelbarer Heimat nahe brachte.

*) (15:41) Danach enthüllten Elke Pudszuhn und Oberbürgermeister Knut Kreuch das Denkmal und legte ein weiße Rose nieder.

*) (17:41) Abschließend dankte der Oberbürgermeister den beiden Frauen für ihre warmen ganz persönlichen Worte, mahnte, das Vermächtnis über das Denkmal eine festen Platz in unserer Erinnerungskultur mit in die Zukunft zu nehmen, und lud dann ein zur persönlichen Ehrung des Denkmals.



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