„Der Unterschied zwischen den LINKEN und ‚Piraten‘ besteht darin, dass . . .

. . . die ‚Piraten‘ Computer haben“ – so sagte es Günther Jauch in seiner jüngsten Abendsendung. Das war sowohl ein erster Pfeil, wenn es wohl auch humorvoll gelten sollte.
Gregor Gysi (LINKE) hielt dagegen: „Wir haben auch Computer!“
Darauf Günther Jauch, dass damit aber die meisten nichts anzufangen wüssten!
Ein Spaß? Ganz im Gegenteil, finde ich!

Gregor Gysi fragte Christian Lindner (FDP), warum er und seine Partei sich nicht für die SCHLECKER-Mitarbeiter eingesetzt haben? Dieser konterte von oben herab und unter Hinweis darauf, dass er dies Gysi eigentlich schon oft genug gesagt habe, dass die Form der Unterstützung, wie sie von der LINKEN vertreten würde, nichts brächte und es um ganz andere Dinge ginge.
Nachdem aber SPD- und CDU-Gesprächspartner der Jauch-Sendung Christian Lindner ebenso bedrängten, war die Größe des „FDP-Lehrers“ Lindner nicht mehr zu sehen und schon gar nicht zu hören!

In einer der Nachtsendungen von Makus Lanz war Sarah Wagenknecht (LINKE) zu Gast und wurde teilweise wie ein kleines Kind behandelt, dem man doch „gut gemeint“ nochmal sagen möchte, dass es woanders und mit Anderem spielen möge. Wiederholte Sarah Wagenknecht Argumentationen, kam die Frage, weshalb sie sich denn immer verteidigen würde. Dass es den Eindruck machte, als würde man sie grundsätzlich nicht ernst nehmen, und ergötze sich nur an ihrem Bemühen, Sachfragen immer wieder anders verständlicher darstellen zu wollen – das wurde nicht gesehen. Man stand ja über den Dingen.

Dass die LINKE immer nur wieder das Gleiche herunterbetet, dass es damit auch nicht wahrer wird, dass man es schon gar nicht mehr hören kann, wird besonders von denen lauthals gesagt, die seit Jahrzehnten (mitunter in unterschiedlichen Koalitionen) immer die gleichen Schwierigkeiten einerseits und besten Aussichten mit ihnen(!) andererseits herunterleiern, um rückblickend jeweils festzustellen, dass man (mit der eigenen Politik) tiefer ins schlechte Fahrwasser geraten ist.
Praktisch muss allerdings viel wahr sein, was die LINKE in den vergangenen Jahren forderte, weil man dies heute (in mitunter anderem Gewand) bei CDU und SPD wiederfindet. So spricht man heute höhnisch von den LINKEN als einer inhaltlich leeren Partei.

Als in der erwähnten Jauch-Sendung Gregor Gysi davon sprach, dass die LINKE in Thüringen in allen 7 Nachwahlen, wo sie angetreten war, gewonnen hat, wurde seitens des Berliner SPD-Bürgermeisters Wowereit lächelnd ergänzt, dass es ja wohl mehr Nachwahlen gegeben habe. Als Gysi deshalb betonte, dass er nur von den Nachwahlen gesprochen habe, bei denen die LINKE angetreten war, lächelte Wowereit nur verlegen. Das änderte nichts daran, mit seinem Einwurf diese Nachwahlergebnisse der LINKEN klein reden zu wollen.
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Wie ernst all diese .kleine und große Bissigkeit gegenüber der LINKEN wirklich ist, kann man daran erkennen, dass der Thüringer Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht (CDU), gar vorgeworfen wird, sie habe ihre SPD-Minister nicht im Griff, weil diese die Eisenacher Oberbürgermeisterkandidatin der LINKEN in der Nachwahl unterstützten und damit zum Sieg gegen den CDU-Kandidaten verhalfen.
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3 Kommentare
Emanuel R. Beer aus Gotha | 08.05.2012 | 14:49  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 08.05.2012 | 15:18  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 09.05.2012 | 22:58  
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