Erst Hohn & Spott – dann „geklaut“ – nun wieder Hohn & Spott

Als DIE LINKE von Vertretern der anderen demokratischen Parteien mit Hohn & Spott darauf festgelegt und damit abgestraft wurde, dass diese Partei praxisfremd 10€-Mindestlohn fordere, war es wirklich so: 8,50€ war die Forderung und 10€ war der in Zukunft anzustrebende Betrag laut Programm der Partei.
Doch "schlug" es sich besser gegen DIE LINKE, wenn man nur behauptete, dass 10€ gefordert seien.
Natürlich wurde auch ebenso bereits höhnisch gelacht, weil sich DIE LINKE für den „hohen Betrag von 8,50€“ stark machte.

Seitdem haben die anderen Parteien übernommen, dass sie für einen Mindestlohn eintreten, der zu fordern ist. Die 8,50€ schallen jetzt selbstverständlich auch aus den Mündern dieser Parteien.

So hat DIE LINKE nicht mehr eine Forderung als „Vorreiter“ der Parteien. Das wird von niemandem so klar genannt. Eher ist man versucht, sie unter „auch dafür“ klein zu halten.
Ja, eher kommt erneut ablenkender Hohn & Spott hervor, weil der LINKEN die Themen abhandengekommen seien. Nachdem diese von den anderen Parteien übernommen wurden – was so klar freilich niemandem über die Lippen kommt – ist es so leicht wie werbewirksam für die eigene Partei.

Dass unter der Hand auch praktisch bereits von 10€ die Rede ist, brauche ich da gar nicht zu erwähnen. Man wird sich das auch auf die eigenen Fahnen schreiben und mit dem Finger auf die dann "leeren roten Fahnen" der LINKEN zeigen.

Wenn es nicht gelingt, vor den LINKEN anstehende Probleme selbst zu erkennen und zu benennen, wird man weiterhin ein Auge auf DIE LINKEN werfen, um deren Themen zu eigenen Wahlkampfthemen zu machen.

Fazit: DIE LINKE darf man nicht wählen, weil sonst die von anderen (absichtlich) noch nicht gesehenen Themen von jener als erste und beharrlich benannt würden, wodurch den anderen Parteien stets ein schlechtes Gewissen immer wieder hochkäme.



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Antje Hellmann aus Jena | 04.03.2013 | 13:01  
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