Essfehler der Verbraucher führen zum Wegwerfen? Nein! Angebote sind falsch!

In der Diskussion stehen falsche Essgewohnheiten, nach denen die Verbraucher viel zu viel Essen wegwerfen. Das mag sicher da und dort vorliegen.
Grundsätzlich sehe ich die Fehler aber auf der Seite der Hersteller:
*) Wozu brauchen wir „100“ verschiedene Brötchensorten, um davon viel zu viel nicht zu verkaufen, sie gar wegzuwerfen, bevor der Verbraucher überhaupt im Rennen ist? Die unnötige Vielfalt trifft auch auf andere Artikel zu!
*) Warum ist ein halbes Toastbrot teurer als ein ganzes, welches durch das schnelle Verschimmeln zu einem großen Teil weggeworfen wird?
*) Weshalb werden kleinere Mengen an Wurst und anderen verpackten Artikeln nicht mehr als die großen angeboten, wo doch gerade die mehr werdenden Senioren dies begrüßen und weniger wegwerfen würden, da sie in der Haltbarkeitszeit nicht alles schaffen?

Es ist irgendwie der blanke Hohn, dass jetzt vom übermäßigen Wegwerfen gesprochen wird, wo dafür bereits in der „alten BRD“ die Ursachen gelegt wurden und die falsche Angebotspolitik perfektioniert wurd.
Da der Verbraucher aber seine Essgewohnheiten ädern kann und wird, wenn das Angebot entsprechend ist, brauchen wir keine Studien und statistische Auswertungen. Es bedarf Umstellungen zum Beispiel in der herstellenden Industrie sowie eine Preispolitik, bei der WENIGER in der Menge auch WENIGER kosten muss!

Wenn dann noch die Haltbarkeit ihrem Namen gerecht wird und Natürlichkeit der Produkte nicht durch übermäßige Geschmacksmanipulationen bestimmt werden, kann man als Verbraucher hoffen.
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2 Kommentare
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 03.10.2011 | 17:21  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 04.10.2011 | 10:18  
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