Fortschritt auf Halde - Günthersleben und Wechmar sollen saubere Energie bekommen

Maria Walther und Anne Lattermann haben zum Thema "Günthersleben-Wechmar auf dem Weg zum Bioenergiedorf" eine wissenschaftliche Seminarfacharbeit geschrieben, die sie demnächst vorstellen werden. Foto: Privat
Beim Thema neue oder erneuerbare Energie werden die Menschen hellhörig. Erst recht nach den schlimmen Nachrichten aus Japan und dem Hickhack der Bundesregierung bei der Atompolitik.

Das Umdenken beginnt. Auch in Günthersleben- Wechmar: Dort befasst sich eine Bürgergenossenschaft schon seit geraumer Zeit mit dem Thema neue Energie. Ab Jahresende werden auf einer Strecke von sechs Kilometern eine bestimmte Anzahl Häuser an ein Heizsystem angeschlossen, das mit warmen Wasser gespeist wird. Erwärmt wird das in einem modernen Heizhaus, in dem Holzhackschnitzel verbrannt werden.

Saubere Energie - saubere Idee. Doch so ganz will das Projekt in der Gemeinde nicht zünden. Und je mehr das mehrfach geprüfte Projekt an Fahrt aufnimmt, um so stärker wird der Gegenwind von einzelnen Kritikern. Auch wenn deren Einwände haltlos sind, wie verschiedenste Gutachten zeigen, ein fader Beigeschmack bleibt.

Rund 90 Mitglieder stark ist die bestehende Genossenschaft, die das Projekt, da die Finanzierung nun auf sicheren Beinen steht, vorantreibt. "Mit Beginn der neuen Heizperiode wollen wir die erste Wärme in die Haushalte liefern", sagt Uwe Walther, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG.
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