Freiheit kontra Demokratie bei der Bundespräsidentenwahl (am 18.03.2012)

Wir haben die Freiheit, zu sagen was wir wollen oder dies zu lassen. Auch die Medien haben die Freiheit zu informieren oder auch nicht.
In einer Demokratie sollte man bei der Bundespräsidentenwahl alle Kandidaten wenigstens aufzählen – und das nicht irgendwo heimlich sondern gleichberechtigt – zumal die vorliegenden Kandidaten von nicht verbotenen Parteien aufgestellt wurden:
1) Joachim Gauck (gemeinsamer Kandidat von CDU/CSU, FDP, SPD, Die Grünen)
2) Beate Klarsfeld (Kandidatin der DIE LINKE)
3) Dr. Olaf Rose (Kandidat der NPD)

Soviel Schneid sollte man aufbringen!

Während Joachim Gauck von allen Parteien zu einem Gespräch eingeladen wurde, tat man das mit Beate Klarsfeld nicht. Deren Vorstellungen für die Ausübung dieses Amtes hätte man sich wenigstens anhören können – oder sollten die Fraktionen nicht hören, was sie sagen würde und wie sie sich was vorstellt?!
Auch Dr. Olaf Rose sollte man gleichbehandelt haben. Seine vorschlagende Partei ist demokratisch gewählt, seine Kandidatur ist rechtmäßig. Wenn man auch gegen die Partei und somit ihren Kandidaten sein sollte, konnte man sich anhören, was seine Vorstellungen sind, wie er eine Diskussion aushält.

Irgendwie fühle ich fast einen Gegensatz zwischen „Freiheit“ und „Demokratie“, wie sie gerade gelebt wird – nicht, wie beide grundsätzlich und vorurteilsfrei zu verwenden sind!

Und da habe ich noch nicht einmal davon gesprochen, wie man die Kandidaten beschreibt!
Joachim Gauck wird in alle Sympathien eingebettet, während Beate Klarsfeld zuerst mit ihrer Ohrfeige des früheren Bundespräsidenten Kiesinger in Verbindung gebracht wird.

Nur gut und hoffnungsvoll, dass die Gedanken wahrlich frei sind – selbst wenn Joachim Gauck jetzt schon als neuer Bundespräsident feststeht, weil die Gedanken der ihn Wählenden überwiegend parteiisch eingeengt sind.

Wenn der neue Bundespräsident gewählt ist, sollte man ihn dann nicht gleich zerlegen, weil man an solche Formen bei Wulff noch gewohnt ist. Dem Amt und seinem Repräsentatnen sollte wieder Achtung entgegen gebracht werden - wenn er auch eine Zeit benötigen wird, das Amt entsprechend auszufüllen.

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Gratulation zur Wahl des Bundespräsidenten: Joachim Gauck !
(18.03.2012 - 14:20)

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