Gotha hat jetzt sein Stadt-Relief - echt gewollt anfassbar

Gotha: Unterer Hauptmarkt (Jakobsplatz) | .

Lange erwartet steht seit Freitag, den 21.10.2016, auf Gothas unterem Hauptmarkt das Relief der Stadt zum Fühlen, Sehen und Begreifen. Eine Auftragsarbeit der Kulturstiftung Gotha mit Spenden der Bürgerinnen und Bürger.

Als ich am Mittag in Georgenthal für Blinde und Sehschwache einen Musikabend anbot, habe ich noch gesagt, dass ich leider nicht sagen könne, wann dieses Relief nun aufgebaut und anzufassen und zu erleben ist. Am folgenden Tag hörte ich von der beabsichtigten Aufstellung – und Freitag wurde es bereits eingeweiht.

Wieder eine wunderbare Attraktion der Stadt und besonders für einen Blick von oben auf Gotha. Über das mögliche und gern gesehene Anfassen können auch Sebehinderte gotha zusätzlich besser kennen lernen. Danke!

Als ich gleich heute einen Blick drauf warf, machte allerdings der nächtliche Regen einen Strich durch die Rechnung, das Relief strahlend zu sehen. Doch das kann nachgeholt werden. Wichtig war es mir, die frohe Kunde so schnell wie möglich in die Welt hinaus zu geben.



Als der Oberbürgermeister Knut Kreuch noch für das Stadtrelief warb:
Stadt(ver)führung des OB in seiner speziellen Art und für eine besondere Prägung


Kulturstiftung Gotha 2013:

2013: Anfertigung eines Stadtreliefs für Sehbehinderte

"Gotha in Miniatur" eine Stadt zum Fühlen, Sehen und Staunen


Der alte Jakobsplatz vor dem Gothaer Rathaus ist der beliebte Treffpunkt Gothas für Einheimische und Touristen, um einen Rundgang durch die historische und einmalig schöne Altstadt zu beginnen. Um Geschichte erlebbar und erklärbar zu machen, fehlt es im Gothaer Stadtbild an einem Grundriss der Residenzstadt, wo man die Situation der Plätze und Gassen, die Ausrichtung der bedeutendsten Gebäude und die Entfernungen erklären kann.

Der berühmte Künstler Egbert Broerken hat der Stadtverwaltung ein Angebot unterbreitet, in Bronze einen Grundriss der Stadt zu fertigen, um den Sehenden die Augen zu öffnen, aber besonders um die blinden und sehschwachen Menschen einzubinden in die Historie der Stadt und ihnen zu erklären, dass man Gotha auch fühlen kann. "Es geht uns nicht um das Aha-Erlebnis" schwärmt Alt-OB Volker Doenitz, sondern darum, eine griffige und fühlbare Stadtansicht zu bieten, die Lust macht, jeden Winkel Gothas mit Lust und Liebe zu erkunden.

(siehe letztes Foto)
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Birgit Baier aus Gotha | 24.10.2016 | 08:55  
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