"GOTHA MACHT SCHULE" - Ausstellungseröffnung

Gotha: Schloss Friedenstein | (mit Videos)
Es ist schon traditionell, dass eine große Ausstellung auf Schloss Friedenstein mit einer feierlichen Veranstaltung in der Schlosskirche eröffnet wird.
So war es auch am Samstag, den 27. April 2013 – 14 Uhr. Neben der Begrüßung durch unseren Oberbürgermeister, Knut Kreuch, stand diese Eröffnungsstunde im Zeichen lebensfroher und humorvoll-fröhlicher Grußworte durch Christoph Matschie (Thüringer Minister), Prof. Dr. Kai Brodersen (Präsident der Universität Erfurt) und Dr. Thomas Müller-Bahlke ( Direktor der Franckeschen Stiftungen zu Halle).

Der Präsident der Erfurter Uni begann seine Rede damit, dass seine Stadt ja bislang durch die beiden Vorredner (Kreuch / Matschie) keine Erwähnung fand und er sie deshalb als im weitesten Sinne Gotha-Ost oder West-Vieselbach beschreiben möchte. Die Verbindung der Erfurter Uni mit Schloss Friedenstein konnte er erneut kurz und eindrucksvoll darstellen.

„August Hermann Francke“ in seiner geschichtlichen Bedeutung auch für Gotha und heute in den Franckeschen Stiftungen zu Halle wurden von deren Direktor, Dr. Thomas Müller-Bahlke hervorgehoben.

Die betont sachlichen Einführungsworte von Dr. Kathrin Paasch (Leiterin der Forschungsbibliothek Gotha) sind immer wieder zu bewundern. Da spürt der Zuhörer das große Interesse und die Freude an der Arbeit, eine Ausstellung vorzubereiten.
Seine Anerkennung dazu brachte auch Dr. Martin Eberle (Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha) mimisch zum Ausdruck, bevor er den zweiten Teil der Einführung übernahm.

Dabei wies er humorvoll darauf hin, dass August Hermann Francke in Gotha seitens seines Schuldirektors als „unangenehmen und undankbaren Kerl“ bezeichnet wurde. Dies könne Eberle heute nur bestätigen, weil er sonst ja nicht nach Halle gegangen sondern dageblieben wäre, so dass höchstwahrscheinlich die „Franckeschen Stiftungen“ dann in Gotha gegründet worden wären.



Den musikalischen Rahmen gab auch diesmal wieder Sabine Lindner.

Dann wechselten alle von der Schlosskirche in die Ausstellungshalle.
Die dort zu sehende und zu entdeckende Ausstellung beeindruckt den Besucher garantiert, in seiner Vielfalt der erwähnten geschichtlichen Berühmtheiten einzeln wie auch im Zusammenhang mit ihrer Bedeutung für das Schulwesen und Gothas herausragende Stellung dabei. Schulmittel und weitere Ausstellungsstücke geben der Ausstellung – neben den unvergleichlichen Sprüchen von Galletti – einen gewissen Pfiff.

Es lohnt sich einfach, „GOTHA MACHT SCHULE“ in der Zeit bis zum 04. August 2013 zu besuchen!
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Die Grußworte des Thüringer Ministers Christoph Matschie:



Dazu ergänzend passend die Demonstration am Vormittag auf dem Neumarkt:
ZWEI Bildungsprobleme am 01. Mai ? Passt schon !
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