Im Frühjahr droht eine Katzenschwemme - ist also Zeit endlich zu handeln!

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
Allianz für Tierrechte – Rechtsdurchsetzungsorganisation für Tier und Natur
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Gotha, den 17.12.2014

Unsere Reaktion auf die TLZ-Presseveröffentlichung vom 16.12.2014 unter der Überschrift "Im Frühjahr droht eine "Katzenschwemme"

Sehr geehrte Damen und Herren,
da in Ihrer obigen Presseveröffentlichung von Claudia Götze so einiges völlig falsch dargestellt wurde, bitten wir Sie nachfolgenden Leserbrief, dem wir diesbezügliche Anhänge zu ihrer Information beilegen, möglichst zeitnah zu veröffentlichen, damit Ihre Leser auch objektiv unterrichtet werden.

Keine Katzenschwemme – auch Katzenelend muß es nicht geben
Wer die TLZ-Presseveröffentlichung vom 16.12.2014 gelesen und sich dabei fürchterlich aufgeregt hat, sollte über einiges informiert werden.

Ja, es ist sehr bedauerlich wie brutal und herzlos sich viele Menschen gegenüber Tieren verhalten. Hier und jetzt geht es um Katzen. Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen wird nicht erst zum Problem – sie ist bereits seit vielen Jahren ein solches! Und warum – weil Diejenigen, die etwas daran ändern könnten, bisher Wichtigeres zu tun hatten.
Bereits 1992, als die Stadtverwaltung Gotha mit eine der ersten per Verordnung ein Fütterungsverbot für freilebende Katzen in der Stadtordnung festschrieb und wir bereits im Rathaus die Installation einer Katzenschutz-VO anregten, bestanden wir darauf, daß Katzenhaltern unmißverständlich klargemacht werden sollte, daß sie ihre Tiere vor unkontrolliertem Freigang kastrieren lassen müssen, um ein sich anbahnendes Katzenelend abzuwenden.
Doch weder Stadtverwaltung, Stadtrat, Kreistag noch der Städte – und Gemeindebund, noch das Thüringer Sozialministerium interessierten sich für unser Ansinnen.
Jetzt, wo es tatsächlich fast nicht mehr zu händeln ist, wird ein Herr Fischer vom Thüringer Landestierschutzverband wach und versucht mit einer im Frühjahr drohender Katzenschwämme Verantwortliche zu sensibilisieren.
Tierfreunde, die sich seit Jahr und Tag persönlich um diese armen Kreaturen kümmerten, wurden von Kommunen nicht nur beschimpf – sie wurden sogar kriminalisiert.
Nicht wie Fischer behauptet, fehlt die gesetzliche Grundlage, sondern der Wille der Verantwortlichen hier etwas Wichtiges zu schaffen. Die Kommunen sind hier in der Pflicht! Schon sehr lobenswert, wenn im Thüringer Sozialministerium ein Entwurf vorliegt, der bereits seit Jahren, als wir das Sozialministerium darum baten, hätte in die Tat umgesetzt werden können.
Wieso hat die Thüringer Staatskanzlei 2011 alle Hundehalter in die Pflicht genommen und entgegen aller Vernunft, die Hundehalter zu rechts – und gesetzwidrigen Handlungen verpflichtet?
Da hat keiner nach gesetzlicher Grundlage gefragt – da wurde von kurzsichtigen Politikern etwas beschlossen und starrsinnig durchgesetzt, was einer grundlegenden Prüfung nie standgehalten hätte.

Um zum Schluß zu kommen, möchten wir darauf hinweisen, daß eine Katzenschutzverordnung weder eine Kommune noch die Steuerzahler belastet und die Jagd auf Hund und Katz durch Jäger längst der Vergangenheit angehörte, würden nicht so viele Menschen noch immer glauben, daß es die Jagd geben müsse!

Mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr

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