Massacker an Rumänienhunden

Gotha, den 13.10.2013

Der Ansicht, wie sie Prinzessin Maja von Hohenzollern äußert, schließen wir uns voll und ganz an – auch glauben wir sagen zu können, daß sich dem alle Tierfreunde in Deutschland und anderswo, die von dem barbarischen Abschlachten der Rumänienhunde wissen, ebenfalls zustimmend äußern.
Spiegel-TV sollte sich, ehe es an Veröffentlichungen geht, besser informieren!!!

Zum besseren Verständnis, was Spiegel-TV von sich gegeben hat, werden wir alle Medien informieren
http://rtl-now.rtl.de/spiegel-tv/thema-ua-rent-a-p...


VON PRINZESSIN MAJA VON HOHENZOLLERN++++++++

Zu Spiegel-TV:

Die traurige Selbstdemontage einer TV-Sendung.

Es dürfte wohl einzigartig sein, dass eine deutsche TV-Sendung den brutalen Massenmord an 2,5 Mio. unschuldigen Straßenhunden befürwortet. In der Sendung vom 29.09.13 blieben elementar wichtige Informationen über die Hintergründe des schmutzigen Geschäfts mit dem Mord an Straßenhunden in Rumänien unerwähnt. Dass bestimmte rumänische Kommunen und Bürgermeister sowie Dog Hunter, mit der Ermordung der Hunde enormes Geld verdienen und dass dies die maßgebliche Triebfeder dafür ist, weshalb man schon seit Jahren versuchte ein „Euthanasie-Gesetz“ durchzusetzen, wurde genauso verschwiegen, wie der Umstand, dass der Hundemord mit Steuermitteln und auch mit EU-Steuermitteln finanziert wird. Das macht auch jeden deutschen Steuerzahler zum indirekten Hundemörder gegen seinen Willen. Man berichtete nicht, dass die rumänischen Hundemörder ca. € 250 pro Hund zu dessen "Verwahrung" bekommen, die Hunde aber brutal töten und sich das Geld in die eigene Tasche wirtschaften. Mit keinem Wort erwähnt wurden die vielen friedlichen Proteste und Petitionen gegen dieses Verbrechen an Tieren und gegen diese Zweckentfremdung von Steuermitteln. Kein Wort von den zahlreichen friedlichen Demonstrationen, die seit Wochen in Deutschland und in anderen Ländern Europas stattfinden. Auch, dass die EU auf diese zahlreichen Proteste aus aller Welt bisher nicht reagierte, blieb genauso unerwähnt, wie die „Offenen Briefe“ an EU-Präsidenten Martin Schulz, die von tausenden entsetzen Bürgern unterzeichnet wurden. Spiegel-TV berichtete, dass die Hunde laut dem neuen Euthanasiegesetz in Tierheime kämen und dann nach 14 Tagen eingeschläfert/euthanasiert würden und suggerierte dem Zuschauer damit einen humanen Umgang mit den Tieren. Verfälscht wurde damit jedoch die Realität, nämlich, dass die Hunde meist am Tag ihrer Ankunft im Shelter grausam ermordet werden oder dass man sie alternativ verhungern lässt. Nicht erwähnt wurde, dass rumänische Amtsveterinäre teilweise Frostschutzmittel zur Tötung der Hunde verwenden, was einen äußerst qualvollen Tod hervoruft. Spiegel-TV unterlies es auch zu berichten, dass das neue Euthanasie-Gesetz zutiefst inhumane und äußerst grausame Tötungsmethoden erlaubt, wie z.B. den Einsatz von CO2 (Gaskammer), Vergiftung durch O2, die Verwendung von Azot, Argon und Kalium- Chloride sowie die Tötung durch Bolzenschuss oder Stromschlag bei Hunden. Diese Methoden sind z.T. absolut tierschutzwidrig und in Deutschland strengstens verboten. Spiegel-TV verschwieg, dass man im rumänischen TV sogar zur lebendigen Häutung der Hunde gegen Zahlung einer Belohnung von ca. 60 Euro aufrief, dass die Hunde vom wütenden Mopp auf der Straße teilweise angezündet werden, dass man sie mit Mistgabeln aufspießt, absichtlich mit dem Auto überfährt und ihnen die Pfoten abhackt. Spiegel- TV zeigte im Beitrag ein Video, dass eine Frau im Park mit Einkaufstüte darstellte, die einem Rudel Straßenhunde begegnete und suggerierte dem Zuschauer, dass dies aktuelle Bilder aus Rumänien seien, die einen „Angriff“ auf die Frau zeigen würden und wollte damit die Gefährlichkeit der Straßenhunde beweisen. Tatsächlich stammte das Video jedoch aus Moskau und war auch nicht aktuell, sondern aus dem Jahr 2010. Zudem zeigt es keinen Angriff auf die Frau, sondern dass die Hunde die Einkaufstüte haben wollten, was bei hungrigen Straßenhunden nicht verwunderlich ist. Dieser dilettantische Journalismus rief bei vielen Zuschauern und Tierschützern Entsetzten hervor, das sich in zahlreichen Nachrichten an die Redaktion und deren Facebook -Seite äußerte. Statt einer angemessenen, erwachsenen Reaktion auf die Beschwerden und berechtigte Kritik der Zuschauer, reagierte Spiegel-TV mit Beitragslöschung und beleidigt. Die empörten Zuschauer wurden als „ Deppen, die keinen Welpenschutz verdient hätten“ bezeichnet. Die Rede war weiter von „3000 Hass-Mails“, die man bekommen habe, wovon die meisten jedoch sachliche Kritik, ohne jeglichen „Hass“, beinhalteten und lediglich das Entsetzen über die einseitige und schlechte Berichterstattung kundtaten sowie die Verwendung von falschem Bildmaterial kritisierten. Dieses Verhalten ist einer Redaktion unwürdig, der Mangel an Kritikfähigkeit wirkt infantil und ist beschämend. In einem zweiten Beitrag am 06.10.13 befürwortete Spiegel-TV durch eine tendenziöse Berichterstattung erneut den feigen Massenmord an 2,5 Mio. Straßenhunden und stellte Tierschützer sinngemäß als radikale Verschwörungstheoretiker dar. Leider zeigten sich auch hier wieder große journalistische Defizite. Erneut wurden wichtige Fakten über die Hintergründe des Hundemordes verschwiegen und leider auch schlicht falsche Informationen verbreitet. So behauptet Spiegel-TV, dass die Kastration der Hunde nichts gebracht habe und bringt damit zum Ausdruck, dass die Massentötung gerechtfertigt sei. Dies ist unsachgemäß, denn es ist durch zahlreiche Studien (WHO) nachgewiesen, dass das Ermorden der unschuldigen Straßenhunde nicht zur nachhaltigen Dezimierung der Population führt, hingegen aber Neuter & Release Programme, sowie Adoption und das Übernehmen von Verantwortung für die Tiere, sehr wohl zur humanen, legalen und vor allem effektiven Reduzierung der Zahl der Straßentiere führen. Viele NGO´s, darunter auch deutsche Tierschutzorganisationen wie der “BMT e.V.“, der „ETN e.V.“, „Tierhilfe Hoffnung e.V.“ und „Vier Pfoten e.V.“, leisten seit Jahren hervorragende Arbeit in Rumänien und führen solche Kastrationsprogramme sehr erfolgreich durch. Beispielsweise hat „Tierhilfe Hoffnung e.V.“ in Pitesti die Zahl der Streuner von einst 45 000 durch Kastrationsaktionen, binnen weniger Jahre, auf unter 5000 reduziert, auf humane und nachhaltige Art und Weise. „Vier Pfoten“ hat über 100 000 Hunde kastriert und es gibt weitere Städte, in denen dieses Modell beispielhaft und erfolgreich durchgeführt wurde. Neuter & Release, sowie Adoption sind die einzigen Mittel im Umgang mit Straßenhunden, kaltblütiger Mord ist es sicher nicht. Das beweist auch die Tatsache, dass in den Jahren 2004-2007 unfassbare 10 Mio. Straßenhunde in Rumänien getötet wurden und es trotzdem noch viele auf der Straße gibt. Ferner unterbleibt auch die Information, dass diese Tierschutzorganisationen aktuell in Rumänien vor Ort bedroht wurden und teilweise ihre Büros vorrübergehend schließen mussten. Sie sind jenen in Rumänien, die mit dem lukrativen Hundemord Geld verdienen, ein Dorn im Auge, weil sie ihnen das „Geschäft“ verderben. Dies alles sind Fakten, die Spiegel-TV ebenfalls nicht berichtet hat. Vergessen wird auch die Tatsache, dass es nicht die Schuld der Hunde ist, dass sie ein entbehrungsreiches Leben auf der Straßen führen müssen, die kalten Winter oft nicht überleben, sondern dass es die Schuld der Menschen ist, die diese Tiere auf der Straße ausgesetzt und keine Verantwortung für sie übernommen haben. Immerhin wäre das Straßenhundeproblem auch schnell gelöst, wenn nur jeder fünfundfünfzigste Rumäne einen Hund adoptieren würde. Dann gäbe es im Handumdrehen keinen Hund mehr auf der Straße. Bleibt die Frage, was eine Sendung dazu motiviert jede humane Lösung im Umgang mit den Straßenhunden auszublenden und tendenziöse Berichterstattung, die den grauenhaften Mord an Straßentieren befürwortet, zu senden. Kein Ereignis rechtfertigt einen derart barbarischen Umgang mit Straßentieren. Wer mit Tieren schlecht umgeht, geht auch mit Menschen schlecht um. In einem Land wie Rumänien, wäre das eine wichtige Erkenntnis. Um so schlimmer, als dass die Situation in Rumänien Initialzündung für weitere Länder wie Bulgarien, Serbien, Kroatien etc. sein wird, die nun ebenfalls ein Euthanasie-Gesetz einführen wollen, das weiteren Millionen Straßentieren das Leben kosten wird. Durch vorgenannte Gründe, könnte man die Sendung wohl eher als „Hundemörder TV“ bezeichnen, die sich dem Anschein nach, zum Handlanger der rumänischen Hundemörder instrumentalisieren lässt.
Eines verträgt Spiegel-TV ganz offensichtlich nicht - nämlich dass man Ihnen den Spiegel vorhält.

Im Namen der Tierschutz-Union und aller Menschen,
denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.
Mit freundlichen Grüßen



Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Tierschutz-Union
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