Medien nötigen Frauen: Fußballfrauen sollen Weltmeister und Fürstin Charlene möglichst sofort schwanger werden

Gerade schlägt die Meinung zur „Strauss-Kahn Affäre“ um. Erst alle Eventualitäten einer Vergewaltigung gescholten, wusste nun jeder, dass dies nicht so gewesen war.

Nun wird die Fürstin Charlene bereits im Vorfeld der Hochzeit in Monaco regelrecht genötigt, schwanger zu werden und einen Thronfolger zu gebären. Und alle springen auf diesen Zug – da ist selbst kein öffentlicher Sender primitiv genug (natürlich mit zur Schau gestellter „Zurückhaltung“) auf diesen „Kinderwunsch der Menschheit“ hinzuweisen.

Was, wenn es dauert? Was, wenn es gar nicht dazu kommen sollte? Beginnt damit die Jagd auf die Fürstin Charlene – dann aber nicht mit gezeigtem Lächeln sondern heraushängender Zunge des Jägers?

Da ist es (bis Dienstag) direkt in den Hintergrund gedrängt, dass man von der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft erwartet, Weltmeister zu werden. Sicher gibt es schwierig zu nehmende weitere Mannschaften. Aber die Deutschen werden Weltmeister / müssen es werden!!!
Parallel dazu werden alle Funken zu Feuern geschürt, werden Differenzen aufgebauscht, dass Spielerinnen in Außenseiterrollen oder unverstanden/alleingelassen gedrängt werden und die Trainerin ihre Entscheidungen zu rechtfertigen hat. Sicher gibt es Nachfragen und möchte man zwischen den Zeilen etwas heraushören. Aber es geht um das WIE und die ungezügelte Sensationslust.
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Ich freue mich auf die Fußballspiele, hoffe guten Fußball zu erleben und die jeweils beste Mannschaft siegen zu sehen. Wenn unsere Mannschaft die Chance bekommt, um den Weltmeistertitel zu spielen, wünsche ich ihr alles Glück und damit auch dann den Gewinn, wenn die andere Mannschaft besser spielen sollte.

Dem jung vermählten Paar Monacos, Fürstin Charlene und Prinz Albert, wünsche ich Zeit, ihre offensichtliche Liebe erst einmal so richtig zu genießen, sich eine Zeit von ihren Pflichten lösen zu können und ohne Zwang danach wieder in ihren Alltag einzutauchen.
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In der Werbung des TV sehe ich verstärkt Hinweise auf Filme, in denen Zerstörung und Beherrschung anderer die Leitgedanken sind. Da reihen sich unrühmlich die Medien ein.

Stellt sich mir die Frage, wie die Medien tatkräftig und nachhaltig mit daran wirken wollen / können / werden, um vernünftige Normen des Miteinander und gegenseitiger Achtung sowie Toleranz voranzubringen.

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Tangiert das auch den mA? Also wer wird denn darauf kommen?
Gerade im mA sehe ich eine gute Form des gelebten Miteinander - und sonst hätte ich das doch hier gar nicht geschrieben!
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