Mit „Anstand“ gegen Kriegsgefahr in der Ukraine

Beide Fahnen (Ukraine und Russland) werden mit einer Brücke verbunden - das ist wünschenswert. Ein Keil wird zwischen die Ukraine und Krim geschlagen - das ist abzulehnen. Im Hintergrund Kriegswaffen mit "STOP"-Schild.
(mit Video)

Vor seiner Fahrt nach Berlin konnte ich den Kleinlaster Joachim Oestreichs am „Schloss Friedenstein“ fotografieren und filmen. Mit seinem draufgeschraubten Hochsitz, bei dem man auf einem Klo sitzt, dessen Becken unten geborsten ist, mit dem stilisierten Maschinengewehr, will der Aktionist gegen „Scheiss Krieg“ auftreten.

Ist dieses Auftreten schon lange seine Herzenssache, so fuhr er am Freitag (14.03.) nach Berlin und demonstrierte sein "Scheiss Krieg" vor dem Brandenburger Tor und den Botschaften Russland und der Ukraine, zeigte Flagge gegen potentiellen Krieg in der Ukraine. Eine Tafel zeigt, wie ein Keil an der Krim in die Ukraine geschlagen wird. An den beiden Lehnenkopfseiten des Hochsitzes stehen „Scheiss Krieg“ und „Fucking War“. Auch auf der Klospülung ist zu lesen „Scheiss Krieg“.

Eindrucksvoll sein Bekenntnis!
Bewundernswert seine Idee und sehenswerte Umsetzung!
Ein deutliches Bekenntnis zum Frieden und zu Aktionen für dessen Erhalt weltweit!


Mich sprach Joachim Oestreich an, diese neuste Aktion aufzunehmen und das Video ins Internet bei YOUtube einzustellen, wozu ich freilich gern bereit war, kenne ich ihn doch schon eine Zeiit und habe auch drei Beiträge gesetzt:
01 ### Engagiert für den Frieden ist Gothas „Ufo-Jo“: „Friedenstein von Gotha“ - Aktion 2012
02 ### „Scheiß Krieg“ – hat am 15.09.2012 „Geburtstag"
03 ### Schier unmöglich sind ein Interview mit Ufo-Jo, er selbst und sein immenses Engagement für den Frieden zu verstehen

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Wieder zurück von seiner Berlinfahrt rief mich Joachim Oestreich gleich an, um mir vom tollen Gelingen seiner Mission zu berichten:
Am Brandenburger Tor waren Menschenmassen, so dass er nur langsam fahrend seinen Standplatz erreichte. Mit der Polizei hatte er im Vorfeld telefoniert, dass er sein stilisiertes Maschinengewehr unverhüllt zeigen durfte. Er sah einige Polizisten, ging auf sie zu und sprach sie an.
Sie verblüfften ihn, dass sie alles über sein Vorhaben wussten.
Nun enthüllte er seinen Hochsitz und war selbstverständlich stark beachtetes Fotomotiv.
Die Polizisten begleiteten ihn bis zur Russischen Botschaft.
Als er danach zur Botschaft der Ukraine wollte und eine Frau nach dieser fragte, hatte er – welch willkommener Zufall – die Sekretärin des Botschafters getroffen. So nimmt es nicht Wunder, dass er sogar in den Hof der Botschaft fahren durfte. Ein Foto mit dem Botschafter und ihn wurde sogar gemacht!

Das Gefühl großen Genugtuung, etwas erreicht und Aufmerksamkeit für die Problematik geschafft zu haben, ergibt sich auch aus seinem Erleben, auf der Fahrt nach Berlin und zurück, von vielen hupend und mit zuwinken beachtet worden zu sein.

Nun das Video vom 14.03. im Bereich des „Schloss Friedenstein“ – vor der Fahrt nach Berlin:





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