Ovaler Tisch mit noch einigen Ecken – Ziel: „Runder Tisch“

(vorn rechts die intressierte Presse)
 
(Vorn in der Mitte des Quertisches der Oberbürgermeister)
Gotha: Rathaus (Bürgersaal) | .
Donnerstag – und es war anfangs auch wie eine Gewitterstimmung. Alle saßen am 29.08. an zwei ineinander gestellten ovalen Tisch-Ringen im Bürgersaal des Gothaer Rathauses. Gut, nicht alle der Händler, aber doch Interessenvertreter etlicher und (erfreulich) eine Reihe Unverdrossener kamen.
Weiter war vertreten die Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister, Knut Kreuch, an der Spitze. Die Stadtratsfraktionen hatten es sich – wie auch viele hochinteressierte Bürger – nicht nehmen lassen, an dieser Startsitzung für ein Miteinander im Sinn einer „lebendigen Innenstadt“ teilzunehmen.

Dem Moderator, Torsten Kunz (Geschäftsführer KulTourStadt Gotha), wurde seitens der Händler bald das Heft aus der Hand genommen, indem seitens der Händler eine Geschäftsordnung für das Miteinander in den Raum gestellt und darüber und Drumherum eine Stunde diskutiert wurde.

Es zeigte sich leider, dass diese Formalität im Vorfeld dieser Zusammenkunft nicht bereits geklärt oder auf den „gemeinsamen“ Weg gebracht wurde (werden konnte). Das nahm der Veranstaltung etwas den Schneid und vor allem die Zeit.
Dass aus einer anfänglichen gewissen Kontrastellung (WIR = Händler / WIR = Stadtverwaltung) schließlich ein „WIR gehen das jetzt gemeinsam an“ wurde, kann für Gothas Innenstadt nur begrüßt werden.

So wurde aus der ovalen Tischform doch noch in der letzten der zwei Stunden ein (fast) runder Tisch, über dessen (Start-)Zusammensetzung man sich einigen konnte, dessen Bezeichnung noch festzulegen ist. Der vorgelegte Geschäftsordnungsvorschlag wird bis zum nächsten Treffen am 30.09.2013 überarbeitet und in eine möglichst kurze und wenig verklausulierte Form gebracht.
Bürger werden sich aktiv in (noch festzulegenden) Arbeitsgruppen einbringen können. Jede dieser Arbeitsgruppen wird dann einen Vertreter am „runden Tisch“ haben.

Das ist doch schon mal was und ein Hoffnungsschimmer für ein „gemeinsames WIR“ und letztlich für Gothas Innenstadt.

Hoffnungsschimmer nur deshalb, weil es in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Gespräche und Ansätze gegeben hat, bei denen einerseits die Interessenvertreter der Händler wechselten (die Einen gab es nicht mehr und die Anderen vertraten nicht genug viele), während es andererseits auch wechselnde Oberbürgermeister gab und nichts Handfestes auf die Reihe gebracht wurde. Letztendlich war (für den Außenstehenden) bislang das Gegeneinander das einzig Verbindende gewesen.

Dass zu dieser Veranstaltung am Donnerstag, den 29.08.2013, alle Seiten zahlreich erschienen und offensichtlich an einem fruchtbringenden Miteinander echt interessiert waren, dass rege und offen diskutiert und ein Konsens erreicht wurde, gibt schließlich doch zu berechtigten guten Hoffnungen Anlass.

Es ist der Stadt Gotha nur zu wünschen!
Denn, wenn auch dieses Thema nicht zur Diskussion stand: Ob Gotha einen „Glitzerpalast“ bekommen wird oder nicht, es muss in beiden Fällen – also total unabhängig davon - eine „lebendige Innenstadt“ geschaffen werden.

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Randbemerkungen, nur mal laut gedacht:
Wenn einem Kunden angeboten wird, für die Vorlage des Parkscheins eine „Aufmerksamkeit des Hauses“ (z.B. 1€) und gleichzeitig einen „wieder einladenden Stempel“ auf den Parkschein zu bekommen (auch gegen mehrfache gleiche Verwendung), dann ist das kundenfreundlich.
Sollte es sich um ein Geschenk handeln, dann könnte eine dazu passende Ergänzung bei Blumen-Heyn empfohlen werden.
Sollte das Geschenk aber erst in ein paar Tagen überreicht werden, kann auch auf eine Schokoladen/Marzipan-Blume im einschlägigen Geschäft „Hussel“ hingewiesen werden.

Das ist doch schon so üblich? Dies halte ich für ein Gerücht.
Das ist illusorisch? Stimmt ebenfalls nicht!
„FranXs“ hat schon Oberteile verkauft und dazu eine Kette (im Geschäft etwas weiter den Markt hinunter) empfohlen, was ihm gedankt wurde.

Wenn das die Kunden loben und somit auch der Oberbürgermeister dies beispielhaft sehen und lobend erwähnen kann, dann würde man eine einladende „lebendige Innenstadt“ schon etwas spüren, bin ich der festen Meinung.

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Jeder kann sofort mit seinem Anteil an der „lebendigen Innenstadt“ beginnen – ist das nicht toll ?!
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1 Kommentar
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Hannelore Grünler aus Artern | 31.08.2013 | 23:46  
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