"Scheinheilige 67-er Könige ?"

Es ist purer Zufall, dass der vielerorts begangene Tag „Heilige Drei Könige“ (06.01.2012) zusammentrifft mit der Scheinheiligkeit der Politiker im Thema „Rente mit 67“. Da liegt diese Überschrift nahe.

Es geht darum, dass dieses Thema schon jahrelang von den LINKEN für die Gegenwart als reine Rentenkürzung benannt wurde, als man ringsherum dies ignorierte oder als Verteufelung ansah.

Nun ist die Rente mit 67 Gesetz - einschließlich der entsprechenden Anpassung je nach Geburtsjahr. Das Gesetz haben alle Parteien des Bundestages außer der LINKEN haben wollen, auf den Weg bzw. zu Ende gebracht.
Und genau in dem Augenblick, wo diese Rente mit 67 umzusetzen ist, melden sich CSU und SPD mit Bedenken, dass diese Regelung nicht zur brutalen Rentenkürzung werden darf, dass den älteren Menschen ausreichend Arbeitsmöglichkeiten angeboten werden sollten. (Nichts anderes hatte die LINKE angemahnt, springt jedem normal denkenden ja auch regelrecht ins Gesicht.)
Eindeutiges Zeichen dafür, dass 2012 verschiedentlich ein Wahljahr ist!

So nimmt es nicht Wunder, dass man es hier wohl mit großer Scheinheiligkeit zu tun hat. Und es ist meines Erachtens ein wesentlich wichtigeres Thema als die zurzeit diskutierten Verfehlungen des Bundespräsidenten.
Während die Rente mit 67 einschneidend für Millionen Bundesbürger ist, schadet der Bundepräsident „nur“ sich, seinem Amt und damit dem Ansehen Deutschlands.
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Wie man es auch dreht und wendet:
1) „Bis 67 arbeiten“ suggeriert, dass man bis dahin gesellschaftlich notwendig arbeiten soll / muss.
2) „Rente erst mit 67“ besagt, dass Rentenzahlungen hinausgeschoben werden und man somit Jahre später Rente bekommt, als bisher – besonders schlimm, wenn man körperlich nicht mehr in der Lage ist, das Lohn/Gehaltsniveau zu halten.
Beide Male handelt es sich um eine Rentenkürzung, wenn man nicht bis 67 Arbeit hat, wovon gegenwärtig in der Regel ausgegangen werden muss.
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