Stadtratssitzung 29.10.2014 in Gotha - Einwände gegen Hundesteuererhöhung u.a.

1
  An
das Stadtratsbüro z.Hd. Frau Roth per E-Mail an: stadtratsbuero@gotha.de
mit der Bitte der Weiterleitung
an den Stadtratsvorsitzenden Matthias Wenzel per Telefax an: (03621) 222 409
zum Vortragen zur Stadtratssitzung am 29.10.2014
Rathaus I - Hauptmarkt 1 Gotha, den 27.10.2014
99867 G o t h a

Einwände gegen Hundesteuer – und Grundstücksteuererhöhung
Punkte der kommenden Gothaer Stadtratssitzung am Mi. den 29.Oktober 2014

Sehr geehrter Herr Stadtratsvorsitzender Matthias Wenzel,
als 75-Jähriger, seit 50 Jahren ehrenamtlich für den Tierschutz und für die Allgemeinheit sich mit seiner Frau einsetzender Bürger der Stadt Gotha, kann ich mich nicht genug darüber aufregen, wenn von der Gothaer Stadtverwaltung Abgabenerhöhungen, die die Gothaer Bürger belasten, beschlossen und letztlich auch von den Stadtratsmitgliedern abgesegnet werden.
So versuche ich bereits seit 1994 eine Katzenschutzverordnung für die Stadt und den Landkreis Gotha bei der Stadtverwaltung und dem Landratsamt durchzuboxen – doch niemand interessiert sich dafür, daß Katzenhalter ihren Katzen unkontrollierten Freigang gewähren, obgleich diese unkastriert sind. Wie Tierfreunde die Ausgaben für ungewollt geborene Jungkatzen, deren Versorgung, Fütterung und schließlich Kastration finanziell stemmen, interessiert leider Niemanden.
Es interessiert auch Niemanden wie Hundefreunde die jetzt erneut geplante Hundesteuer, die von der Gothaer Stadtverwaltung vorgeschlagen und am Mittwoch wohl auch von Stadtratsmitgliedern, die keinen Gedanken an das nachfolgende Hundeelend verschwenden, ganz sicher abgenickt werden. Die letzte derartige Erhöhung 2012 für sogenannte "Kampfhunde" wurde ja ebenso bedenkenlos durchgereicht (siehe Pressemeldungen im Anhang).
Mittlerweile muß sich jeder Hundefreund, der das Pech hat, Bürger der Stadt Gotha zu sein, fragen, wann wohl die unverschämte ständig sich erhöhende Abzocke der Stadtverwaltung Gotha gegenüber tierlieben Gothaer Bürgern zu Ende sein wird.
Ob Hundehalter mittlerweile durch die ständig steigende Hundssteuer , die nun nicht nur bei sogenannten "Kampfhunde"- Haltern eine erdrosselnde Wirkung erzeugt, jetzt auch für den "Normal"-Hundehalter ein sehr großes Problem darstellt und sich viele von ihren Lieblingen verabschieden müssen und ob unser Uelleber Tierheim bereits schon jetzt am Ende seiner Aufnahmekapazitäten ist, interessiert keine Gothaer Stadtverwaltung!

Wollen wir doch hoffen, daß jetzt wenigstens die Gothaer Stadtratsmitglieder mehr Herz zeigen und ebenfalls, die auch neu geplante Grundsteuererhebung, zumal sie erst 2012 von 400 auf 420 % erhöht wurde, ablehnen.
Ich z.B. hatte 2012 Widerspruch gegen deren Erhöhung eingelegt – wurde von der Stadtkasse jedoch, obwohl ich den Widerspruch vor Beginn seiner Bearbeitung zurücknahm, mit einer rechts – und gesetzwidrigen Gebühr belegt, derentwegen diese Sache über die Staatsanwaltschaft jetzt dem Generalbundesanwalt vorliegt.
Daß Hunde des Menschen beste Freunde sind und manch trübsinnige Stunden sehr vieler Menschen letztlich überhaupt erst lebenswert machen, sollten die Gothaer Stadtratsmitgliedern jetzt überdenken.

Ehe sie der geplanten Hundesteuererhöhung zustimmen, die vom einnehmenden Wesen der Gothaer Stadtverwaltung eingebracht wurde, sollten Sie an das sich daraus ergebende Leid vieler Hunde und deren Halter denken.
Eine Reaktion und Stellungnahme vom Stadtrat erwartend,

mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der UT-UD Anlagen: TLZ-PM v. 24.10.2014 u. 13.12.2000
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
1 Kommentar
324
Harald von Fehr aus Gotha | 29.01.2015 | 18:29  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige