Strafanzeige gegen Polizei Mühlhausen/Thür. - Rockerszene ein Hund erschossen

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
Allianz für Tierrechte – Rechtsdurchsetzungsorganisation für Tier und Natur
Aktionsbündnis – „Jagdfreie Natur“ - zum Schutz von Natur und Umwelt
angeschlossen bundesweit tätige Tier- und Naturschutzorganisationen und Einzelpersonen deren Arbeitsgebiet im karitativen und politischen Wirken für Tiere, Natur und Umwelt liegt.
Ansprechpartner im Netzwerk bundesweiter Tierschutz-Notruf 0700 – 58585810
Kooperationsleitung – Tüttleber Weg 13 – 99867 G o t h a U T – U D
Tel: (03621) 400766 u. 506610 # Fax (03621) 506611
# Mail: harald.von-fehr@tierschutz-union.de

Staatsanwaltschaft Mühlhausen per Telefax an: (03601) 458 800
z. Hd. des OStA Ulf Walter
per E-Mail an: poststelle@stamhl.thueringen.de

Eisenacher Straße 41
99974 M ü h l h a u s e n Gotha, den 05.10.2014



Die Unabhängige Tierschutz –Union Deutschlands, vertreten durch deren Kooperationsleiter Harald von Fehr, wohnhaft Tüttleber Weg 13 in 99867 Gotha, erstattet hiermit

S t r a f a n z e i g e

gegen
uns namentlich nicht bekannte Beamte des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamtes, die am 30.09.2014 gegen 15:00 Uhr auf einem Mühlhäuser Grundstück einen dort befindlichen Hund, angeblich der Kreuzung aus Deutschem Schäferhund und American Staffordshire Terrier, aus offensichtlich nicht ersichtlichem und somit niederen Beweggrund – lediglich weil er sich den Beamten näherte – von diesen erschossen wurde.
Da es sich dabei weder um eine offensichtliche Gefahr im Verzug noch um einen rechtfertigenden Notstand gem. § 34 StGB handelte, muß zwangsläufig davon ausgegangen werden, daß dieser Hund, aufgrund ängstlicher, für eine solche Situation nicht geschulte Beamten, um eine gemäß § 15 StGB vorsätzliche Straftat handelte.
Besagte Hund hat weder Aggressivität noch ein mutmaßliches Beißverhalten gezeigt, so daß das Erschießen des Hundes gegen jeglichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gem. § 62 StGB und somit ein Töten ohne vernünftigen Grund darstellt.
Der Hund wurde mißachtend jeglichen gesunden Menschenverstandes gegenüber Hunden, eiskalt, rücksichtslos und tierverachtend, entgegen den §§ 1; 4 (1); 17 Pkt.1 Tierschutzgesetz (TierSchG) sowie entgegen Artikel 20a Grundgesetz (GG) im wahrsten Sinn des Wortes schuldlos hingerichtet.

Weiterhin wurde aufgrund der Strafbarkeit des polizeilichen Vorgehens gegen besagten Hund explizit gegen das Thüringer Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Polizei (PAG) v. 21.12.2010 und in diesem Zusammenhang speziell gegen die §§ 4; 5; 8; 9; 12 und 64 verstoßen.
So war es völlig unverhältnismäßig gem. § 4 den keineswegs aggressiven Hund zu erschießen, zumal gem. § 64 von der Schußwaffe nur Gebrauch gemacht werden darf, wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet worden sind, was ja hier eindeutig nicht der Fall war!

Sehr geehrte Damen und Herren Staatsanwälte,
dies ist leider nur ein Fall von vielen, wie sich deutsche Polizeibeamte tatsächlich – das wiederholt und widerrechtlich, tierverachtend – verhalten!
Die unzähligen Tiere – vorwiegend Hunde – die durch Polizeihand in der Vergangenheit förmlich hingerichtet wurden, sollten Ihnen eigentlich Anlaß dazu geben, dieses irrsinnige, mit nichts zu entschuldigende Töten, durch dahingehend strafrechtliche Maßnahmen endlich zu beenden.

Zum Abschluß unserer Strafanzeige hier noch die TLZ-Pressemeldung vom 01.10.2014, auf die sich unsere Strafanzeige bezieht:

Sehr geehrte Damen und Herren Staatsanwälte,
dies ist leider nur ein Fall von vielen, wie sich deutsche Polizeibeamte tatsächlich – das wiederholt und widerrechtlich, tierverachtend – verhalten!
Die unzähligen Tiere – vorwiegend Hunde – die durch Polizeihand in der Vergangenheit förmlich hingerichtet wurden, sollten Ihnen eigentlich Anlaß dazu geben, dieses irrsinnige, mit nichts zu entschuldigende Töten, durch dahingehend strafrechtliche Maßnahmen endlich zu beenden.

Mit der Bitte über weitere Ermittlungen sowie das Verfahrenskennzeichen in Kenntnis gesetzt zu werden, im Namen der Tierschutz-Union und aller tier- und naturverbundenen Menschen

mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der UT-UD
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