„Thüringen hat eine andere Regierung und eine andere Politik verdient.“

Scheringer-Wright übergibt Wagenknecht Thüringer Rostbratwürste und eine Grillzange, "damit es nicht schwarz wird".
Gotha: Londoner, Schlachthofbühne |

Am Mittwoch, den 03. September, hatte die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht nach Gotha eingeladen. Thema des Abends war die Möglichkeit eines Politik- und Regierungswechsels in Thüringen. Zur Veranstaltung haben sich 150 Besucher aus Gotha und Umgebung im englischen Pub „The Londoner“ in der Parkstraße eingefunden.

„24 Jahre schwarzer Filz sind genug!“ mit dieser kämpferischen Aussage eröffnete Johanna Scheringer-Wright, welche auch Direktkandidatin im nördlichen Gothaer Landkreis ist, den Abend. „Thüringen hat eine andere Regierung und eine andere Politik verdient.“ pflichtete ihr Sahra Wagenknecht bei. Die Bundestagsabgeordnete ist selbst in Jena geboren und aufgewachsen und kennt sich deshalb mit den hiesigen Gegebenheiten genaustens aus. „Die SPD kann sich eine große Koalition nicht noch einmal leisten.“ führte Wagenknecht weiter aus.

Sie ging in ihrer Rede auf verschiedene Themen ein, zu denen DIE LINKE sowohl im Bundes- als auch im Thüringer Landtag eine Gegenkraft darstellt. Über die Rolle Deutschlands im Ukrainekonflikt, Waffenlieferungen an die Kurd*innen, Leiharbeit bis hin zur Rentenreform sprach sie derzeitige Probleme im Land an. Am Ende blieb die Frage: Ist DIE LINKE wirklich dazu in der Lage das alles zu ändern? „DIE LINKE ist nur so stark, wie sich Menschen in und um sie engagieren.“ antwortete darauf Sahra Wagenknecht „Wir brauchen Bewegung in diesem Land. Man kann Grundlegendes nur ändern, wenn es Druck aus der Bevölkerung gibt.“ Johanna Scheringer-Wright stimmte ihr zu und führte weiter aus, dass es die Möglichkeit gibt etwas in Thüringen zu verändern. „Das können wir aber nur, wenn ihr zu Wahl geht.“ sagte sie weiterhin. Denn die Landtagswahl in Sachsen mit der geringen Wahlbeteiligung bei der AfD und NPD fast 15% im Ergebnis auf sich vereinen konnten, zeigen umso mehr wie wichtig es ist seine Stimme abzugeben. „Helfen sie uns dabei, Menschen zu überzeugen zur Wahl zu gehen. Denn es wird sich etwas ändern, wenn wir in Thüringen den Ministerpräsidenten stellen“ versprach Sahra Wagenknecht abschließend.
Scheringer-Wright
Es bleibt also spannend, welches Ergebnis unsere Landtagswahl in Thüringen am 14. September liefert und ob DIE LINKE dadurch die Möglichkeit erhält sich in Regierungsverantwortung zu beweisen.
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