Treffender und achtungsvoller geht es nicht zu sagen !

Am 13. August 2011 wurde in Deutschland des Mauerbaus vor 50 Jahren, der „Mauertoten“ sowie beim Fluchtversuch auch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gedacht. Unterschiedliche Worte wurden gewählt. Schicksale geschildert, in Erinnerung gebracht.
Als wir heute auf Gothas Hauptfriedhof das Grab von „Rainer Liebeke“ aufsuchten, war es von herrlichen Blumen der Stadt Gotha geschmückt. Und auf der Schleife war zu lesen:

„Zum Gedenken der Opfer der Deutschen Teilung“

Das fasst zusammen, und benennt den geschichtlichen Zusammenhang ganz einfach und sachlich. Und es ist in meinen Augen auch ein Aufruf, wie mit diesem Teil deutscher Geschichte auch in Zukunft umgegangen werden kann und sollte.

Heide stand besonders ergriffen an diesem Grab. Kannte sie diesen jungen Mann ja persönlich, hatte er doch mit seinen Eltern im gleichen Haus direkt unter ihr gewohnt. Ein Lächeln kam in ihr Gesicht, als sie von seinen lockigen Haaren sprach. Ein Seufzer begleitete den Gedanken, dass er mit seinem Fluchtversuch geglaubt hatte, heil in den Westen zu gelangen und über eine Familienzusammenführung seine Frau und ihr beider Baby nachholen zu können.
Er schaffte es nicht. Sein Tod gab zu denken und tat dies auch gerade in diesen Tagen, wo auch in der Lokalpresse seiner ehrend gedacht wurde.
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 15.08.2011 | 23:14  
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