Heizung und Warmwasser werden abgestellt – Fernwärme investiert in neue Teilstücke

Elmar Burgard, Geschäftsführer der Fernwärmestadtwerke Gotha GmbH, zeigt einen der beiden 325 kg schweren Kugelhähne, die zukünftige Reparaturarbeiten an den alten Stadtleitungen für die Gothaer Haushalte erleichtern sollen.
Vom Freitag, 24. August ab 22 Uhr bis Dienstag, 28. August am Vormittag wird in Teilen Gothas das warme Wasser abgestellt - damit bleibt die Heizung und der Wasserhahn für die fernwärmebeheizten Haushalte in der Innenstadt und deren Randgebiete sowie in Gotha West kalt. Der Ortsteil Siebleben ist davon nicht betroffen. Grund für die Abschaltung durch die Fernwärmestadtwerke sind Instandsetzungsarbeiten an zwei Knotenpunkten der Hauptfernwärmetrasse, um dem Verschleiß Einhalt zu gebieten.

Dazu werden in der Humboldtstraße sowie in der ehemaligen Umformstation in der Breiten Gasse Teilstücke der Rohrleitungen ausgetauscht und mit neuen PE-Isolierungen versehen. Die Arbeiten führen die Mitarbeiter der Fernwärmestadtwerke Gotha GmbH durch. Sie erhalten zusätzliche Verstärkung durch die Firmen Normi HLS-Technik GmbH aus Günthersleben Wechmar und AIT Allgemeiner Ingenieurbau Thüringen GmbH aus Gotha, um einen noch schnelleren Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten. Ab Montag früh können - wenn alles nach Plan verläuft - die Trassen wieder gefüllt werden. Spätestens am Dienstagvormittag dürften alle Heizungen in den Haushalten funktionieren, sowie heißes Duschen wieder möglich sein. Der Zeitpunkt für die dringend notwendige Maßnahme ist in den Sommermonaten gut gewählt: „ Wir hoffen, dass an diesem Wochenende die Wettervorhersagen halten, was sie versprechen, so dass nicht allzu viel warmes Wasser gebraucht wird“, hofft Elmar Burgard, Geschäftsführer der Fernwärmestadtwerke Gotha GmbH, auf Petrus` Gunst.

„Wir müssen rund 300 Kubikmeter Wasser aus den Leitungen entleeren, um die Teilstücke der Trasse austauschen zu können. Für das Entleeren, Füllen und erneutes Aufheizen des Wassers sind allein mehr als 36 Stunden erforderlich.“ Um eine solche Maßnahme nur einmalig vornehmen zu müssen, nutzt Burgard die Reparaturarbeiten zeitgleich, zum Einbau von neuen Schiebern und Kugelhähnen mit denen die Trasse zukünftig unterteilt werden kann. So sollen auch partiell Wartungs- und Erneuerungsmaßnahmen an den alten Stadtleitungen durchgeführt werden können, ohne die gesamte Trasse leeren zu müssen.

„Auf diese Weise werden spätere Reparaturen an der Haupttrasse nur noch einzelne Straßen oder Gebiete, nicht mehr das gesamte Netz betreffen“, erklärt Burgard. Er wirbt um das Verständnis der Bürger: „Wir bitten die betroffenen Haushalte um Geduld – wir werden nicht nur die durch einen Wassereinbruch beschädigten Leitungen so schnell wie möglich erneuern, sondern auch gleich für weitere notwendige Reparaturen vorbeugen, um diese in Zukunft so gering wie möglich zu halten.“
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