Nur eine Frage: Warum hat ein ­Golfball Dellen?

Ein Golfball hat zwischen 350 bis 400 Dellen, sogenannte Dimpels. (Foto: Thüringer Golfclub „Drei ­Gleichen“ Mühlberg e.V.)
Drei Gleichen: Thüringer Golfclub „Drei ­Gleichen“ Mühlberg e.V. |

Die Antwort kennt Katrin Schwarz. Sie ist Clubmanagerin des „Drei Gleichen Golf“ vom Thüringer Golfclub „Drei ­Gleichen“ Mühlberg e.V. “

"Einfach damit er weiter fliegt. Die ersten Golfbälle waren tatsächlich ganz glatt und flogen natürlich auch, wenn man ordentlich darauf schlug. Aber eher durch Zufall entdeckten die Golfspieler, dass Bälle mit Kerben weiter flogen und so wurde dann der Ball immer weiterentwickelt.

Ein Ball durchschneidet beim Fliegen sozusagen die Luft. Dabei entstehen um den Ball Luftverwirbelungen. Bei einem glatten Ball sind diese Wirbel unregelmäßig und der Ball wird durch die Wirbel abgelenkt, eiert dann und fliegt kürzer. Je besser ein Körper durch die Luft hindurch kommt, desto windschlüpfriger ist er. Die Dellen reduzieren den Luftwiderstand, denn sie sorgen dafür dass die Luftwirbel gleichmäßiger und in eine Richtung gerichtet sind, damit der Ball ­weiter fliegen kann.

Heute hat ein Golfball zwischen 350 bis 400 Dellen, sogenannte Dimpels. Jeder Hersteller versucht die optimale Anordnung und Anzahl der Dellen zu finden, damit die Bälle richtig weit fliegen. Profis schlagen den Golfball über 300 Meter weit."
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 08.05.2015 | 23:52  
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Jürgen Wesiger aus Nordhausen | 10.05.2015 | 14:57  
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Hannelore Grünler aus Artern | 14.05.2015 | 06:55  
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Jürgen Wesiger aus Nordhausen | 14.05.2015 | 21:28  
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