Thüringen zu Fuß - W wie Weg: Rundwanderweg zur Ebertswiese

Schneesicherer Winterspaziergang: Der Rundwanderweg zur Ebertswiese punktet mit einem versteckten Bergsee.
 
Wanderer folgen einem gelben Quadrat auf weißem Grund.
Floh-Seligenthal: Ebertswiese | WEG-Name: Der Rundwanderweg zur Ebertswiese punktet mit einem versteckten Bergsee, Thüringens höchstem Wasserfall und einem Naturschutzgebiet, das für sein Blumenreichtum berühmt ist. Doch auch im Winter ist die ziemlich schneesichere Tour zu empfehlen. Der Tipp kommt von Dieter Trebschuh, Kreiswegewart in  Gotha.

WEG zum Weg: Der Weg verläuft durch den Thüringer Wald zwischen Tambach-Dietharz und der Einheitsgemeinde Floh-Seligenthal.

WEG-Start: Start und Ziel ist der Schützenplatz in Tambach-Dietharz. Hier gibt es genügend Parkplätze und es halten Busse der regionalen Verkehrsgemeinschaft Gotha (RVG).

WEG-Länge: Der Rundwanderweg ist 14 Kilometer lang und kann bei flottem Tempo in dreieinhalb Stunden zurückgelegt werden.

WEG-Markierung: Wanderer folgen einem gelben Quadrat auf weißem Grund.

WEG-Steigung: Gewandert wird auf einer Höhe zwischen 480 und 735 Metern.

WEG-Beschaffenheit: Der Weg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad ist oftmals schmal und rutschig, nicht barrierefrei und beispielsweise auch nicht für Kinderwagen geeignet.

WEG-Pausen: Im Sommer erfrischt das kühle Wasser des 3000 Quadratmeter großen Bergsees Ebertswiese. Er liegt hinter Felsen verborgen in einem alten Steinbruch inmitten einer wunderschönen Naturkulisse auf 780 Metern Höhe und bietet im Sommer eine echte Abkühlung. Vorsicht: Das Ufer besteht aus abrupt abfallenden Felskanten, die 6 bis 13 Meter tief bis zum Grund des Sees reichen. Einige Badegäste wagen den riskanten Sprung vom Zehn-Meter-Felsen.



Schutzhütten stehen an der Ebertswiese, an der Alten Ausspanne und an der Spitalswiese. Einkehrmöglichkeiten bestehen beispielsweise an Kurtis Baudeimbiss, an der Pinguin-Eisbar, im Hotel "Zur Quelle", im Berghotel Ebertswiese oder im Waldhotel.

WEG-Aussichten: Die Aussicht genießen Wanderer am besten vom "Gotha-Blick" an den Spannböcken oder von der Spitalswiese.

Interessant am WEGesrand: Die Ebertswiese ist seit 1936 als Naturschutzgebiet geschützt. Im Mai strahlt das gesamte Areal im sonnigen Gelb der Trollblumen und Sumpfdotterblumen. Im Juni erscheint die Wiese im rosafarbenen Schleier des Wiesenknöterichs. Orchideenarten wie das Knabenkraut und der Frauenschuh sind ebenso vertreten wie die heilende Arnika, das Wollgras und die Teufelskralle.
Am Wegesrand liegt das Spittertal mit seinen Teichen und Felshängen und dem höchsten natürlichen Wasserfall Thüringens. Die Spitter fällt hier kaskadenförmig 20 Meter tief die Felsen hinunter.

WEG-Abstecher: Sehenswert sind die Georgenthaler Wand und die sehr alte Schnapsbuche, an der sich früher Schmuggler getroffen haben sollen.

WEG-Kreuzungen: Zurück geht es auf dem bekanntesten Höhenweg des Thüringer Waldes, dem Rennsteig. Diverse Strecken wie der Lutherweg kreuzen den Rundwanderweg.

WEG im Internet:
www.tourismus-thueringer-wald.de
www.tambach-dietharz.de
www.floh-seligenthal.de

Hier haben andere BürgerReporter über die Sehenswürdigkeiten geschrieben:
Ulf Wirrbach über seine Wanderung zum Berghotel Ebertswiese

Ein kleines Video findet ihr auf meiner Facebook-Seite
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2 Kommentare
3.050
Antje Hellmann aus Jena | 13.12.2014 | 13:33  
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Hannelore Grünler aus Artern | 22.12.2014 | 20:08  
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