Bushido goes to Luxembourg

Wie jedes Jahr im Herbst lockte auch jetzt der Lions Cup in Luxemburg die kampfeslustigen Karateka aus Waltershausen, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Leider schöpften die meisten der 11 Karateka nicht ihr optimales Leistungsvermögen aus.
Für die Top-Athleten Lennard Nicolai und Tom Bössel war der Wettkampf nach der ersten Runde beendet.
Der in diesem Jahr oft mit Verletzungen gebeutelte Ludwig Schwerdt besiegte zwar seinen Gegner vom französischen Nationalteam, musste aber wieder einen derben Kopftreffer einstecken, der es ihm nicht mehr ermöglichte, den Kampf um Platz 3 anzutreten. Ludwig musste sich mit Platz 5 zufrieden geben. Etwas zufriedener mit Platz 5 war sein 13 jähriger Bruder Valentin, der wie so oft saubere Techniken zeigte, aber nicht mit dem erforderlichen biss, so dass ihm die Punkte dafür verwehrt blieben.
Die Zweitplatzierte der DM, Antje Mager erhoffte sich zu Recht einen Platz auf dem Treppchen. Souverän kämpfte sie sich bis ins Poolfinale, welches sie leider ganz knapp verlor. Auch für sie blieb nur ein 5. Platz.
Michaela Queck verlor nur einen Kampf gegen die spätere Siegerin. In der Trostrunde dominierte sie über alle Gegnerinnen. Verdientermaßen wurde sie mit der Bronzemedaille geehrt. Damit rettete sie nicht nur die Ehre des Vereins, sondern bewies wieder einmal mehr, dass die erst 13-jährige Athletin von Bundestrainer Klaus Bitsch international mehr als nur mitmischen kann.
Leiser Favorit des Wochenendes war wohl die erst 12 jährige Gina Lisa Rockstroh. Obwohl sie erst seit knapp zwei Jahren dabei ist, kämpfte sie stark. Der fünfte Platz für sie zeigt nicht nur, dass Gina mehr als nur die kleine Schwester von Marvin Rockstroh ist, sondern auch, dass der Nachwuchs bei Bushido Waltershausen gesichert ist. Und das freut nicht nur Trainer Klaus Bitsch, sondern besonders auch Papa Matthias, der ihr Co-Trainer ist.
Am Ende des Tages trafen sich alle beim Italiener an der Ecke, der extra ein Zimmer reserviert hatte, denn in Waltershausen wird nicht nur regelmäßig trainiert und gekämpft. Die Geselligkeit wird hier groß geschrieben, schließlich kostet es alle, die Karateka und auch deren Eltern, eine Menge Zeit und Nerven.
Jetzt heißt es kurz Luft holen und Fehler auswerten, denn schon am 02.10 werden die Kräfte neu gemessen zum Wartburgpokal, und schon am Wochenende drauf geht’s zum Internationalen Shotokan-Cup nach Mendig. Denn auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, weiß jeder Karateka: nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!
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